Blitzeis: Fünf Unfälle mit neun Fahrzeugen auf der A7 bei Drammetal

Göttingen. Nach den Unfällen am Donnerstagmorgen auf der A7 zwischen Dreieck Drammetal und Göttingen hat sich die Lage inzwischen beruhigt. Die Polizei rät weiterhin zum Langsamfahren, denn der Deutsche Wetterdienst warnt vor Frost im Raum Göttingen.

Bereits am Mittwochabend hatte es zwei Unfälle zwischen den Anschlussstellen Göttingen und der Raststätte bei Mengershausen gegeben. Innerhalb von fünf MiInuten krachte es am Donnerstag zwischen gleich fünf Mal. Dabei waren sieben Autos und zwei Lastwagen beteiligt.

Aktualisiert 12.28 Uhr

In Fahrtrichtung Hannover kurz vor der Raststätte Göttingen gab es drei Unfälle, in Richtung Kassel am Dreieck Drammetal und der Auffahrt zur A 38 zwei weitere Die Polizei beziffert den Schaden auf mindestens 20.000 Euro.

Wegen der Glätte wurden die Auffahrten von der Raststätte in Richtung Kassel sowie die Auffahrt von der A38 in Richtung Kassel, die ohnehin ein Unfallschwerpunkt ist, für eine Stunde gesperrt.

Dadurch bildete sich ein Stau von vier Kilometer Länge auf der A 38. Gegen 8.30 Uhr normalisierte sich die Lage und der Verkehr floss wieder. Die Autobahnpolizei und Polizei hatte viel zu tun: Für die Unfallaufnahmen, Stauwarnungen und Absperrungen waren neun Streifenwagen mit Besatzung im Einsatz - darunter auch Beamte aus Hann. Münden und Friedland. Die Autobahnmeisterei Göttingen war mit sieben Fahrzeugen und zahlreichen Mitarbeitern dabei.

Aktualisiert um 14.20 Uhr.

Nach den Unfällen am Donnerstagmorgen auf der A7 zwischen Dreieck Drammetal und Göttingen hat sich die Lage inzwischen beruhigt. Der Autobahnpolizei sind keine weiteren Unfälle bekannt. Die Polizei rät jedoch weiterhin zum Langsamfahren, denn der Deutsche Wetterdienst warnt vor Frost im Raum Göttingen. Bis Freitagnacht 3 Uhr können Temperaturen zwischen 0 und -5 Grad Celsius auftreten. Der Bereitschaftsdienst der Autobahnpolizei und die Streudienste sind laut Polizeikommissarin Martina Rülke auf erneutes Blitzeis vorbereitet. Sie rät, die Geschwindigkeit des Fahrzeugs an das Wetter anzupassen. Manchmal seien auch 50 Stundenkilometer schon zu schnell. „Wer nicht unbedingt fahren muss, sollte das Auto lieber stehen lassen“, sagt Rülke.

Bereits am Mittwochabend gab es durch Eisglätte zwei schwere Unfälle auf der Autobahn 7. Die Autobahn war für mehrere Stunden gesperrt.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.