Boat People Projekt: Filmpreis für „Morgenland“

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Szene aus dem Film „Morgenland“: Bei dem preisgekrönten Streifen spielt Reshad Sultani mit.

Göttingen. Das Göttinger „Boat People Projekt“, das vor allem Theater mit und über Flüchtlinge macht, hat für seinen ersten Film eine Auszeichnung erhalten.

Die Produktion „Morgenland“ gewann den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Amateure, berichtet das Projekt. In dem Film stehen jugendliche Geflüchtete aus Syrien, dem Irak, Eritrea und Somalia vor der Kamera. Sie inszenieren sich selbst an ihren Lieblings- und Sehnsuchtsorten sowie in ihren Traumberufen.

Das „Boat People Projekt“ produzierte „Morgenland“ mit den Göttinger Filmemachern „Bildwerfer“. Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film Niedersachsen, das Migrationszentrum Göttingen und die Jugendhilfe Südniedersachsen unterstützten den Film. Seit 1998 zeichnet der Deutsche Menschenrechtsfilmpreis in sechs Kategorien herausragende Produktionen zu Menschenrechtsthematiken aus. Er dokumentiert und würdigt auf diese Weise den Einsatz engagierter Filmemacher für Menschenrechte.

Der Deutsche Menschenrechtsfilmpreis ist mit jeweils 2500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember in Nürnberg vergeben. Für den diesjährigen Preis waren fast 400 Bewerbungen eingegangen.

Der Film „Morgenland“ hatte kürzlich Premiere und ist demnächst wieder in Göttingen zu sehen. Er wird am Montag, 14. November, ab 18 Uhr im Lumière geziegt. Der Eintritt ist frei. Die Mitwirkenden werden bei der Aufführung im Kino dabei sein.

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