Freundeskreis sagt alle drei Mahnwachen in Göttingen ab

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Protest gegen den Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen: Dazu kamen am vergangenen Freitag etwa 500 Teilnehmer auf den Bahnhofsvorplatz. 

Göttingen. Der als rechtsextrem geltende Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen (FKTN) hat alle drei sogenannten Mahnwachen für Freitag, 26. August sowie 2. und 9. September, in Göttingen abgesagt.

Aktualisiert um 16.30 Uhr

Das berichtet die Göttinger Stadtverwaltung. Über die Gründe dafür wurde zunächst nichts bekannt. Allerdings kamen am vergangenen Freitag gerade einmal fünf Mitglieder des Freundeskreises zur Mahnwache in die Uni-Stadt. Der für Samstag, 10. September, vom NPD-Unterbezirk Göttingen angemeldete Demonstrationszug soll jedoch stattfinden. Er soll am Schützenplatz starten und enden. Zwischenkundgebungen sind laut Göttinger Stadtverwaltung auf dem Markt sowie vor dem Jugendzentrum in der Innenstadt geplant.

Die fünf Mitglieder des Freundeskreises waren am vergangenen Freitag auf dem Bahnhofsvorplatz von etwa 500 Gegendemonstranten empfangen worden. Das Bündnis gegen Rechts aus Göttingen, Duderstadt sowie Unterstützer aus der Uni-Stadt und Umland hatten sich bereits auf eine weitere Protestaktion vorbereitet, die inzwischen abgesagt wurde. DGB-Regionsgeschäftsführer Lothar Hanisch stellt klar: „Wir sind als Bündnis in unserer ganzen Breite bestens eingespielt und nehmen die lächerlichen Auftritte der Antidemokraten aus der ‚NPD / Freundeskreis‘ sehr sportlich. Unsere Proteste in Göttingen und in der Region sprechen eine deutliche Sprache.“ 

Unterdessen versucht die NPD, in der Region Göttingen mit Lautsprecherwagen auf sich aufmerksam zu machen. Das sorgt bei vielen Anwohnern in den Straßen für Unmut. 

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