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Demo gegen Rechts: Polizei- Großaufgebot und viele Straßensperrungen

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Von: Thomas Kopietz, Bernd Schlegel

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Einsatz an der Göttinger Stadthalle Ende Juli: Wegen einer Mahnwache des Freundeskreises und den Gegenaktionen waren mehrere hundert Beamte vor Ort. Archivfoto: Rampfel
Einsatz an der Göttinger Stadthalle Ende Juli: Wegen einer Mahnwache des Freundeskreises und den Gegenaktionen waren mehrere hundert Beamte vor Ort. © Archivfoto: Rampfel

Göttingen. Mehrere hundert Polizisten werden am Samstag in Göttingen und Duderstadt wegen der sogenannten Mahnwachen des als rechtsextrem geltenden Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen (FKTN) und der sieben Gegenaktionen im Einsatz sein.

Die Stadt Göttingen geht von erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt und im Ostviertel am Samstagvormittag aus.

Sperrungen sind in jedem Fall in den Bereichen Friedländer Weg/Herzberger Landstraße, Theaterplatz/Theaterstraße (hinter dem Rondell), Albanikirchhof/Obere Karspüle und Friedrichstraße/Obere Karspüle vorgesehen.

Zur Verkehrslenkung wird in der Oberen Karspüle, Kreuzung Ritterplan, die Absperrung beseitigt, damit der Verkehr aus der Innenstadt über den Ritterplan und die Jüdenstraße abfließen kann. Betroffen sein können die Bereiche: Düstere Eichenweg/Baurat-Gerber-Straße, Herzberger Landstraße/Wagnerstraße, Friedländer Weg/ Calsowstraße sowie Rote Straße/Jüdenstraße und Mauerstraße/Jüdenstraße.

Für die Polizei stellt sich das Problem; Die Gegenaktionen finden zum Teil in der Nähe zur Aktion des Freundeskreises statt, der sich ab 11 Uhr an einem Seiteneingang der Stadthalle treffen will.

Außerdem planen die Mitglieder des Freundeskreises auch ein Treffen in Duderstadt. Auch dort sind Gegenaktionen geplant. Zur Bewältigung beider Einsätze stehen Gesamteinsatzleiter Rainer Nolte mehrere hundert Beamte der Zentralen Polizeidirektion sowie aus anderen Polizeiinspektionen der Polizeidirektion Göttingen zur Verfügung – generell sollen Störungen und körperliche Auseinandersetzungen verhindert werden. Die Polizei plant nach eigenen Angaben eine „flexible Einsatzstrategie“. Außerdem sind Konfliktmanager und Pressesprecher-Teams in Göttingen und Duderstadt vor Ort.

Angesichts der Erfahrungen aus den vergangenen Einsätzen rechnet Gesamteinsatzleiter Nolte auch am Samstag mit einer „emotional sehr aufgeheizten, aggressiven Grundstimmung“, auch gegenüber der Polizei. „Gegen potentielle Störer wird die Polizei entschlossen vorgehen und Straftaten konsequent unterbinden beziehungsweise verfolgen“, kündigt Nolte an. Er ist Leiter Einsatz bei der Polizeiinspektion Göttingen.

Als Service werden die Einsätze in Göttingen und Duderstadt am Samstag von der Polizei über das soziale Netzwerk Facebook begleitet, um viele Interessierte schnell über die Lage zu informieren. Es werden auch Fragen beantwortet.

Die Polizeidirektion Göttingen schaltet am Samstag um 8.30 Uhr ihren Facebook-Account mit dem Namen „PD Göttingen aktuell“ online. Die Seite kann im Internet aufgerufen werden, ebenso über Twitter unter @Polizei_GOE über Twitter über den Einsatz informieren.

www.twitter.com/Polizei_GOE

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