Grabfelder sollen besser gefunden werden

Friedhof Junkerberg in Weende: Neue Schilder weisen Besuchern den Weg

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Neue Schilder in verschiedenen Farben: An markanten Punkten hat die Friedhofsverwaltung auf dem Junkerberg in Weende jetzt neue Wegweiser angebracht. 

Göttingen. Auf dem Göttinger Parkfriedhof Junkerberg gibt es ein neues Wegeleitsystem für eine bessere Orientierung.  

Installiert hat es der der Fachdienst Friedhöfe, um die Auffindbarkeit von Grabfeldern zu verbessern. 

Auf dem 21 Hektar großen Gelände stehen nun an neun Orten Masten mit insgesamt 49 Hinweisschildern, die auf wichtige Infrastruktur und besondere Abteilungen hinweisen. Die Schilder ergänzen die zwei bereits vorhandenen Übersichtspläne.

Die neuen Wegweiser sind an den Haupteingängen und zentralen Kreuzungspunkten angebracht und weisen mit grüner Farbe auf die Infrastruktur wie Ausgänge, Toiletten, Bushaltestellen, Verwaltung und Kapellen hin. Weiße Schilder zeigen den Weg zu Grabfeldern mit besonderen Bestattungsformen, wie die Kirchenabteilung, naturnahe Bestattungen, das muslimische Grabfeld oder die Abteilung der Tobiasbruderschaft. Das neue System hat insgesamt 2300 Euro gekostet. Das Geld kommt aus dem Etat der städtischen Friedhöfe. Ein gleichartiges System wurde 2009 auf dem Stadtfriedhof in Grone installiert, so dass nun die wesentlichen Stätten auf den beiden größten Friedhöfen Göttingens für die Besucher leichter aufzufinden sind.

Der Parkfriedhof Junkerberg im Göttinger Stadtteil Weende wurde 1975 eröffnet und ist somit der jüngste der städtischen Friedhöfe. In zwei räumlich getrennten Bauabschnitten ist eine 21 Hektar große Friedhofsfläche entstanden.

Dort werden zahlreiche Grabarten angeboten – zum Beispiel naturnahe Urnengrabstätten auf einer „Obstwiese“, im „Friedpark“ und Erdwahlgrabstätten für Andersgläubige wie Muslime – es gibt auch Bestattungen in einem Wiesengrab – ganz anonym.

Mehr Informationen zum Friedhof unter http://zu.hna.de/junkergoe

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