Fall ist der Polizei bislang nicht bekannt

Giftköder-Alarm auf Facebook: Vierbeiner ist tot

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Ein Zettel warnt in einem Park vor Giftködern: Immer wieder werden Hunde Opfer von Attacken.

Göttingen. Auf Facebook wird derzeit über das Schicksal eines Hundes diskutiert. Er ist, nachdem er einen Giftköder im Bereich Weende-Nord in Göttingen gefressen haben soll, gestorben. Der Polizei ist der Fall bislang nicht bekannt.

Auf Facebook bittet der Nutzer um Hinweise: „Es wurde bewusst ein wahrer Giftcocktail ausgelegt, und es muss nicht weitere Hunde in Göttingen treffen. Menschen die so etwas tun, sollten auf jeden Fall gefasst werden“, heißt es in dem Beitrag. „Das Gift hat seine komplette Leber auseinander genommen und ihm jegliches Eiweiß, Blut und Wasser aus dem Körper entnommen“, schreibt der Nutzer weiter.

„Der ganze Bauchraum ist voller Blut. Er ist jetzt in der Fachklinik in Hannover. Er steht noch auf der Kippe, aber wir hoffen, dass die Spezialisten ihr Bestes geben und ihn noch retten können.“ Unterdessen kam die Meldung, dass der Hund verstorben ist.

Der Göttinger Polizei ist nach eigenen Angaben kein solcher Fall bekannt. Letztmals gab es im April solche Hinweise im Bereich Pappelweg im Stadtteil Holtensen. Eine Frau hatte dort einen Köder entdeckt.

Bereits vor geraumer Zeit gab es Giftköder-Alarm im Raum Barterode. Dort waren Mett-Bällchen gefunden worden. Bei einer späteren Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass der Köder nicht giftig war.

Die Polizei nimmt Hinweise auf Giftköder ernst, sagte ein Sprecher. Allerdings müsse man die Fälle immer genau überprüfen.

Hundehalter warnen sich

Auf Facebook warnen sich die Hundehalter inzwischen gegenseitig: So gibt es mit „Gassi gehen Göttingen“ eine geschlossene Gruppe in der Uni-Stadt. Außerdem existiert die Seite www.facebook.com/GiftkoederRadar, auf der sich Hundehalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegenseitig warnen können. Die Informationen können auch im Internet abgerufen werden.

www.giftkoeder-radar.com

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