Göttinger Hainberg-Gymnasium und Sycor setzen auf „SchulBetrieb“

Mit ihrer Unterschrift machten sie den neuen „SchulBetrieb“ perfekt: (von links) Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Georg Bartelt (Hainberg-Gymnasium), Anna Wucherpfennig (Bildungsregion) und Martin Renker (Sycor). Foto: Niesen

Göttingen. Das Göttinger Hainberg-Gymnasium und der in Göttingen beheimatete mittelständische IT-Dienstleister Sycor GmbH haben unter dem Dach der Bildungsregion Göttingen ihre Kooperation mit einem Vertrag im Rahmen der Initiative „SchulBetrieb“ gefestigt und ausgebaut.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler nannte die Vertragsunterzeichnung einen „Brückenschlag“ zwischen Schule und Betrieb und eine „wertvolle Ergänzung“ in der ohnehin schon gut aufgestellten Göttinger Schullandschaft.

Die Schule möchte mit der Kooperation unter anderem ihr Angebot als die Schule mit Oberstufen-Leistungskursen im Fach Informatik schärfen. Schulleiter Georg Bartelt stellt sich in der Spitze beispielsweise eine Zusammenarbeit und Begleitung von Schülern mit Sycor bei der Erstellung ihrer Facharbeit in diesem Bereich vor.

Weitere Kooperationen sind beispielsweise ins Auge gefasst bei Themen wie Software in der Unternehmenssteuerung, Webentwicklung, Netzwerktechnik, Datenbanken und Social Media. Weitere Aktivitäten sind im China-Austausch, beim Sycor Abi-Preis und bei der Unterstützung des Abi-Balls geplant.

Bei Sycor handelt es sich um eine inzwischen rund 500 Mitarbeiter große Ausgründung des Duderstädter Prothetik-Herstellers Otto Bock, die weltweit aktiv ist. Das Hainberg-Gymnasium ist das vierte von fünf Göttinger Gymnasien, die inzwischen Teil der Initiative „SchulBetrieb“ der Bildungsregion ist. Insgesamt wurden in der Stadt Göttingen sowie den Landkreisen Göttingen, Northeim und Duderstadt inzwischen Kooperationen zwischen 43 Schulen und 60 Unternehmen festgeschrieben. (zhp)

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