Göttinger Sozialdezernat: Damen-Trio kämpft um den Chefposten

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Wer wird Sozialdezernentin im Neuen Rathaus in Göttingen? Drei Bewerberinnen sind in der engeren Auswahl.

Göttingen. Ein Damen-Trio kämpft in der Endrunde um den Chefsessel im Sozialdezernat der Stadt Göttingen.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler hat aus den insgesamt 47 Bewerbungen für die Leitung des Dezernats für Kultur und Soziales drei Bewerberinnen in die engere Wahl genommen, heißt es aus dem Rathaus. Eva Bender, Petra Broistedt und Dagmar Vogt-Janssen werden nun zu Vorstellungsgesprächen in den Ratsfraktionen und bei der CDU/FDP-Gruppe eingeladen.

Abschließend soll der Rat bei seiner Sitzung am 17. Juni über einen Personalvorschlag Köhlers entscheiden. Darüber wird zuvor am 13. Juni im Personalausschuss beraten. Für die derzeitige Göttinger Sozialdezernentin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck geht die Amtszeit nach 28 Jahren zum 31. August zu Ende. Sie tritt nach dem Niedersächsischen Beamtengesetz in den Ruhestand.

• Eva Bender arbeitet als Bereichsleiterin Schulplanung und pädagogische Programme bei der Stadt Hannover. Die 1981 in Bremen geborene, verheiratete Diplom-Sozialwissenschaftlerin hat an der Universität Göttingen studiert und war anschließend Referentin für Kultur, Schule und Jugend sowie Geschäftsführerin der SPD-Ratsfraktion in der Landeshauptstadt.

• Petra Broistedt ist derzeit Kreisrätin für Soziales, Planen und Bauen beim Landkreis Hameln-Pyrmont und unter anderem für die Stabsstelle Migration und Teilhabe zuständig. Sie kam 1964 in Uelzen zur Welt, ist verheiratet und hat drei Kinder. Zuvor war die Sozialpädagogin Leiterin des Fachdienstes „Besondere soziale Dienste“ bei der Stadt Göttingen sowie Frauenbeauftragte und Persönliche Referentin des Landrats beim Landkreis Holzminden.

• Als Bereichsleiterin des Kommunalen Seniorenservices der Landeshauptstadt Hannover ist Dagmar Vogt-Janssen zurzeit tätig. Die Juristin und Gesundheitswissenschaftlerin hat vorher unter anderem in der Leitung der Landesagentur für Generationendialog Niedersachsen sowie als Referentin beim Landesarbeitsamt und in der Landesvereinigung für Gesundheit und der Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen gearbeitet. Sie stammt aus Hameln, wo sie 1960 geboren wurde, und hat zwei Kinder.

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