Internationales Wissenschaftscamp

Jugendliche beim Göttinger XLAB: Naturwissenschaftler zeigen Experimente

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XLAB in Göttingen: Internationales Sommer Camp mit Nachwuchswissenschaftlern aus der ganzen Welt.

Göttingen. Das Göttinger XLAB ist mehr als ein buntes, markantes Gebäude in der Uni-Landschaft und mehr als nur Labor für Schüler. Junge Naturwissenschaftler und interessierte Schüler aus aller Welt kommen dort auch zu einem Internationalen Wissenschaftscamp zusammen – wie kürzlich.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Naturwissenschaftlers aus? Wie kann eine wissenschaftliche Karriere verlaufen? Nach drei Wochen intensiver Arbeit in den Laboren des XLAB können 18 Schüler aus aller Welt im Alter von 17 bis 21 Jahren diese Frage für sich beantworten.

Sie sind aus Südkorea, Spanien, Neuseeland, Deutschland, USA, Türkei, Slowenien, China und Polen nach Göttingen zum zweiten diesjährigen XLAB – International Science Camp (ISC) angereist, um Professionalität und Internationalität im Laboralltag zu erfahren.

Bemerkenswert war die Teilnahme eines Flüchtlings aus Afghanistan – er begleitete die Gruppe eine Woche lang und begeisterte die Teilnehmer durch sein außergewöhnliches feinmotorisches Geschick beim anatomischen Präparieren.

Kursthemen waren unter anderem Anatomie, Pharmazeutische Chemie und Astrophysik.

Das erste „International Sicence Camp“ (ISC) wurde 2003 wurde von der Robert-Bosch-Stiftung großzügig gefördert und ist seitdem jährlich fortgesetzt worden.

2016 wurde zum ersten Mal ein gemeinsames Abschlusssymposium der Science Camp Teilnehmer und ehemaligen Teilnehmer am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie organisiert.

XLAB: Prof. Eva-Maria Neher - Gründerin und Direktorin.

Die Robert-Bosch-Stiftung hat auch ein weiteres Treffen ermöglicht, das Alumni-Symposium, das zum ersten Mal in Göttingen stattfand: Mehr als 20 ehemalige ISC-Teilnehmer im Alter von 21 bis 31 Jahren reisten zu den Abschlussveranstaltungen beider Camps im Juni und August an.

Die „ISC-Ehemaligen“ präsentierten Gästen und aktuellen Teilnehmern ihre Karriereschritte und Forschungserfolge in kurzen Vorträgen und auf Postern. Ziel ist, die jungen Wissenschaftler zum fachlichen Austausch und frühzeitigen Netzwerken anzuregen.

Positiv auch: Etwa 80 Gäste, darunter zahlreiche Göttinger Schüler, besuchten das Symposium und folgten den spannenden Vorträgen der Wissenschaftler in englischer Sprache.

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