Instrument wird 50 Jahre alt – Festkonzert geplant

Konzert: Ben van Oosten spielt auf Göttinger Ott-Orgel

Ott-Orgel: Der Weltklasseorganist Ben van Oosten aus den Niederlanden sitzt am Freitag am Spieltisch. Foto: bsc

Göttingen. Die 23. Internationalen Orgeltage finden noch bis November in der Göttinger Jacobikirche statt. Grund dafür ist das 50-jährige Jubiläum der Ott-Orgel, die in der Kirche erbaut wurde.

Die Ott-Orgel zählt mit ihren vier Manualen und 68 Registern zu den größten Orgeln Niedersachsens. Während der Orgeltage spielen jeweils freitags von 18 bis 19 Uhr Organisten aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Tschechien Konzerte in der Jacobikirche.

Das zentrale Festkonzert der Orgeltage am Freitag, 2. September, um 18 Uhr, wird vom Weltklasseorganisten Ben van Oosten aus den Niederlanden gestaltet. Er wird gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie Orchester Orgelsymphonien von Guilmant und Widor spielen.

Erbaut wurde die bekannte Orgel von Paul Ott aus Bovenden. Er entwarf die Orgeln in vielen Gotteshäusern in Südniedersachsen. So kann weitere seiner Instrumente noch heute in Göttingen Schlarpe, Knutbühren und Pöhlde erleben. Der Baumeister starb 1991 in Bovenden. Das Firmenarchiv der Werkstatt Ott ist inzwischen im Niedersächsischen Wirtschaftsarchiv in Braunschweig zu finden.

Karten für das Festkonzert gibt es im Internet.

www.reservix.de

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