Krankenkasse und Uni Göttingen: Gesundheit soll ein Thema im Studium sein

Stellten das Forum „Gesunde Hochschule“ vor: (von links) Barbara Fuisting (Firma Mahr GmbH), Prof. Jutta Rump (Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability der Hochschule Ludwigshafen), Dr. Arne Göring (stellvertretender Leiter des Hochschulsports der Uni Göttingen), Dr. Sabine Voermans (Fachbereichsleiterin Gesundheitsmanagement der Techniker Krankenkasse), Christopher Hillebrand (Sycor GmbH) und Ulrike Fieback (Techniker Krankenkasse). Foto: Schröter

Göttingen. Wie kann man Studenten dazu bringen, etwas für ihre Gesundheit zu tun und ihr Wissen darüber später in ihr Berufsleben einfließen zu lassen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Forums „Gesunde Hochschule“, dass die Universität Göttingen und die Techniker Krankenkasse (TK) in der Alten Mensa veranstalteten.

An deutschen Hochschulen studieren 2,7 Millionen Menschen und arbeiten weitere 600.000. Durch veränderte Studiengänge wird der Leistungsdruck für die Studierenden immer größer und die Arbeit immer stressiger. Das beweist auch der „CampusKompass“, nach dem drei von vier Studenten unter Druck stehen und sich 44 Prozent erschöpft fühlen.

„Gesundheitsförderung sollte deshalb gerade an Hochschulen frühzeitig einsetzen“, sagt Dr. Sabine Voermanns, Fachbereichsleiterin Gesundheitsmanagement bei der Techniker Krankenkasse. Ihr Unternehmen engagiere sich seit Jahren, um gemeinsam mit Hochschulen entsprechende Projekte durchzuführen. „Wenn die Studierenden qualifiziert im Rahmen von Gesundheitsförderung ausgebildet und unterstützt werden, ist eine langfristige Win-Win-Situation für Hochschulen und Wirtschaft vorgezeichnet“, sagt Voermanns.

„Auf Personalebene hat die Uni Göttingen schon lange ein Gesundheitsmanagement, aber bei Studierenden ist das leider sehr viel schwieriger umzusetzen“, meint Dr. Arne Göring, stellvertretender Leiter des Hochschulsports der Uni Göttingen. Ziel müsse es dennoch sein, Studenten in Hinblick auf ein solches Gesundheitsmanagement kompetenter zu machen, damit sie diese Kompetenz später mit in die Betriebe nehmen und dort weitergeben.

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