Kuhle: Chef der Jungen Liberalen Göttingen kandidiert für den Bundestag

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Konstantin Kuhle

Göttingen. Konstantin Kuhle geht für die FDP als Direktkandidat im Wahlkreis Göttingen bei der Bundestagswahl ins Rennen. 

Der 27-Jährige setzte sich gegen den früheren Bundestagsabgeordneten Dr. Lutz Knopek durch.

Bereits im ersten Wahlgang hatte Kuhle am Montag 37 Stimmen bei der Versammlung der FDP-Kreisverbände Göttingen und Osterode bekommen. Auf Knopek entfielen lediglich 25 Stimmen.

Der angehende Jurist betonte in seiner Vorstellungsrede den Wunsch, die FDP auch in Göttingen breiter aufzustellen: Die FDP dürfe sich nicht auf das Thema Wirtschaft beschränken. Mögliche Felder sind für ihn die Bereiche Bildung und Infrastruktur.

Kuhle ist der erste Bundestagskandidat, der im FDP-Landesverband Niedersachsen für die Wahl in etwa einem Jahr nominiert wurde. Entscheidend ist nun FDP-Landesparteitag Ende März 2017 in Braunschweig. Dort wird entschieden, ob der Kandidat einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste bekommt.

Der in Dassel aufgewachsene Jurist Kuhl ist bereits seit März 2014 Bundesvorsitzender der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale. Seit 2015 ist er außerdem Mitglied im FDP-Bundesvorstand.

Nach dem Zivildienst in Einbeck studierte er Rechtswissenschaften in Hamburg und Paris und wird Anfang 2017 das zweite juristische Staatsexamen abschließen.

Kuhles Konkurrenten im Wahlkreis dürften alte, erfahrene Bekannte sein: Bei den Christdemokraten zeichnet sich eine weitere Kandidatur des Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler ab, der seine Bereitschaft zur Kandidatur bekundet hat. Auch Thomas Oppermann könnte für die SPD wieder in den Bundestag einziehen – gleiches gilt für Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen). 

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