Mobiles Biotechnikum am Göttinger Kaufpark bietet Infos zur Biotechnologie

Stellten Käse her: Jan-Eric Lehmann (von links), Tim Fischer, Aristea Frantz und Jayda Igoe von der Bonifatiusschule II informierten sich im Biotechnikum über die Käseherstellung. Foto: Müller

Göttingen. Woraus besteht Käse, wie stelle ich ihn her und welche Temperaturen braucht er, um zu reifen? Das Infomobil, das über die Bedeutung der Biotechnologie informiert, macht vor dem Kaufpark Station.

Schüler der Bonifatiusschule II in Göttingen haben im Biotechnikum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung selbst Käse hergestellt.

Mit dem Praktikum im Biotechnikum sollen Jugendliche an die Laborarbeit herangeführt werden, sagt Tim Fechtner, der als Biologe den Truck begleitet. In Laboren herrschten oft so hohe Sicherheitsanforderungen, dass Minderjährige nur selten die Möglichkeit hätten in diese Berufe hineinzuschnuppern.

„Die Schüler sollen hier im kleinen Lernen, welche Ansätze sie brauchen, um am schnellsten Käse herzustellen“, sagt Fechtner. Denn auch Käse sei ein biotechnologisches Produkt. Eingeladen wurde der Wahlpflichtkurs von Sabine Henke vom Kaufpark. „Im Kurs arbeiten wir sehr viel praktisch. Das hat super gepasst“, erzählt die Chemie-Lehrerin.

In dem Truck, der seit 2008 durch ganz Deutschland fährt gibt es neben kleinen Versuchen für Schüler auch eine „Ausstellung zum Anfassen“. Auf mehr als 100 Quadratmetern wird ein komplettes Labor gezeigt sowie eine multimediale Ausstellung und ein Dialog- und Diskussionsforum.

„Biotechnologie begegnet uns täglich. Wir nutzen sie, um so vieles herzustellen“, sagt Fechtner. So würde nicht nur das Wasser der Kläranlagen mittels Biotechnologie gereinigt, sondern auch Medikamente wie Insulin hergestellt.

Die Ausstellung erklärt Grundlagen, Forschungsfelder und Anwendungsgebiete der Biotechnologie. „Wir informieren auch darüber, welche Jobmöglichkeiten es gibt.“

Der Biotechnikum-Truck ist am Dienstag, 6. September, von 9 bis 17 Uhr auf dem Parkplatz des Kaufpark in Göttingen zu Gast. Besucher haben dann auch die Möglichkeit sich direkt bei Wissenschaftlern zu informieren. Der Eintritt ist frei. (chm)

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