Ottobock feiert mit Paralympioniken in Kuba

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Feierten: (von links) Professor Hans Georg Näder, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ottobock, Paralympionikin Mali Iser Perez und Goldmedaillengewinner Heinrich Popow.

Göttingen/Havanna. Professor Hans Georg Näder, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ottobock, hat die kubanischen Sportler bei ihrer Rückkehr von den Paralympischen Spielen begrüßt.

Entdeckt wurden die Sportler vor etwa einem Jahr bei einem Laufcamp für Prothesenträger, das von Ottobock organisiert wurde. Heinrich Popow, Goldmedaillengewinner im Weitsprung, sei damals als Trainer dabei gewesen und habe das Potenzial der Paralympioniken erkannt, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Dass Weitspringerin Malu Iser Perez nur ein Jahr „nach ihren ersten Schritten auf einer Carbonfeder“ direkt eine Medaille gewinnt, sei aber auch für ihn überraschend.

Um diese Sportler zu ehren gab Näder ein Fest im Haus des Deutschen Botschafters Thomas Karl Neisinger, heißt es weiter. „Mit 100 geladenen Gästen wurden die Leistungen der Athleten gebührend gefeiert.“ „Die sportlichen Erfolge bestärken mich darin, dass wir Kuba im Blick behalten sollten“, sagt Näder.

Ottobock hatte in diesem Jahr bereits eine ständige Repräsentanz in Havanna eröffnet. Das Büro wird von Ottobock Brazil gesteuert, das 1975 gegründet wurde, um Mobilitätshilfen auch in Lateinamerika bekannt zu machen.

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