Elf Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika sammeln Arbeitserfahrung

Sartorius: Praktikum und Deutschkurse für Geflüchtete in Göttingen

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Initiative: Bei Sartorius absolvieren elf Geflüchtete ein dreimonatiges Praktikum.

Göttingen. Die Praktikums-Initiative des Göttinger Pharma- und Laborlieferanten Sartorius für Geflüchtete geht in diesem Monat in die zweite Runde. Das teilt das Unternehmen mit.

Eine Gruppe von elf Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika startet bei dem Unternehmen in ein Praktikum.

Das dreimonatige Praktikum in den Bereichen Finanzen, Personal, Produktion und Vertrieb wird den Menschen, die zumeist über erste Arbeitserfahrung aus ihren Herkunftsländern verfügten, bezahlt. An drei Nachmittagen in der Woche erhalten sie Deutschunterricht. Um die Integration zu erleichtern, erhalten die Praktikanten Sartorius-Mitarbeiter aus den Abteilungen als Paten.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen ein ähnliches Programm angeboten. „Viele der Migranten haben nach Abschluss ihres Praktikums eine berufliche Perspektive bei Sartorius gefunden“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Joachim Kreuzburg. Erneut würden sie durch Behörden wie der Beschäftigungsförderung und der Ausländerbehörde unterstützt. „Wenn beide Seiten - Flüchtlinge und Unternehmen - investieren, kann es funktionieren“, sagt Kreuzburg.

Ein zweiwöchiges Kurzpraktikum in den Herbstferien werden zusätzlich vier geflüchtete Jugendliche aus den Göttinger Sprach- und Integrationsklassen (Sprint) absolvieren. Ziel der Initiative ist es, Flüchtlingen erste Erfahrungen mit dem deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

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