Satirepreis: Elch geht an gebürtigen Göttinger Max Goldt

Gebürtiger Göttinger: Schriftsteller Max Goldt. Foto: nh

Göttingen. Der Schriftsteller Max Goldt erhält in diesem Jahr den Satirepreis Göttinger Elch. Diese von der Stadt Göttingen verbreitete Nachricht überrascht nicht.

Das Überraschende ist, dass der 57-Jährige nicht schon längst mit der Auszeichnung geehrt wurde, die aus 3333 Euro und einer silbernen Elchbrosche besteht.

Schließlich gehört der Wahl-Berliner nicht erst seit heute in eine Reihe mit Preisträgern wie Robert Gernhardt (1999) und Otto Waalkes (2005). Zudem ehren die Göttinger mit Goldt ein Kind ihrer Stadt: Der Autor wurde 1958 im Stadtteil Weende geboren und zog nach dem Abitur nach Berlin, wo er als Musiker des Pop-Duos Foyer des Arts bekannt wurde und Texte schrieb, die „unsere Welt mit all ihrer Merkwürdigkeit“ durchschauen, wie die Elch-Jury nun sein Lebenswerk lobt.

Das reicht von Kolumnen im Satiremagazin „Titanic“ bis zur jüngsten Veröffentlichung „Räusper: Comic-Skripts in Dramensatz“, die 2015 erschien.

Bei der Preisverleihung am Sonntag, 20. März, ab 11 Uhr im Deutschen Theater wird Goldt sicher auch daraus lesen. Die Laudatio hält der Göttinger Literaturwissenschaftler Heinrich Detering. 

Karten für die Preisverleihung werden verlost. Bewerbungen an elch@goettingen.de

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.