Göttinger Stadthalle war ausverkauft

Sport meets Music in Göttingen: Körperspannung und Rhythmusgefühl

Göttingen. Zum fünften Mal begeisterten mehr als 200 Akteure am frühen Sonntagabend bei „Sport meets Music“ rund 900 Zuschauer mit einer Kostprobe ihres Könnens, begleitet vom Göttinger Symphonie Orchester.

Mit dem Erlös dieser besonderen Benefizveranstaltung werden Projekte für den Kinder- und Jugendsport unterstützt.

Mueller hatte die Idee

Für Sport und Musik, ob als Aktiver oder als passiver Genießer, begeistern sich in und um Göttingen viele Menschen. Da liegt es nicht fern, beides zu einem hinreißenden Erlebnis zu kombinieren. Die Idee dazu hatte Christoph-Mathias Mueller, der Leiter des Göttinger Symphonie-Orchesters (GSO): Ein erstes Konzert unter Einbindung des Sports fand bereits 2007 statt, damals auf den Terrassen in der Funsporthalle des SC Hainberg. Initiator Mueller entwickelte die Idee weiter, sodass „Sports meets Music“ als Nachfolgeveranstaltung in der Stadthalle nun zum fünften Mal stattfinden konnte.

Beste Sportgruppen

Zum Jubiläum hatte sich der GSO-Chef wieder etwas Besonders einfallen lassen: Unter dem Motto „Best of Five“ bekamen die besten Sportgruppen vorangegangener Veranstaltungen nochmals die Gelegenheit, sich dem Göttinger Publikum – darunter wegen der familienfreundlichen Zeit viele Kinder – zu präsentieren.

Halbes Jahr Überlegungen

Ein halbes Jahr zuvor hatte Mueller überlegt, welche Musikstücke zum jeweiligen Sport passen könnten, und dies den ausgewählten Teilnehmern mitgeteilt. Diesen war es nun überlassen, sich damit auseinanderzusetzen und das Ergebnis am gestrigen Abend auf die Bühne zu bringen.

Kreativität

Das erforderte jede Menge Kreativität, Fantasie und sicher auch ein wenig Mut, doch alle auftretenden Gruppen meisterten die Aufgabe unter viel Beifall mit Bravour. Etwa die schon bei Weltmeisterschaften angetretenen Rope Skipper des TV Roringen, die zu bekannten Klängen aus „Fluch der Karibik“ ihre Seile tanzen ließen. Oder die Hip-Hopper der Dance Academy, für die Mueller einen feurigen Flamenco ausgesucht hatte.

Parkour-Gruppe

Erwartungsgemäß besonders spektakulär war der artistische Auftritt der Parkour-Gruppe des ASC Göttingen, deren Mitglieder – passend zur Filmmusik aus „Superman“ – scheinbar entgegen aller Gesetze der Schwerkraft über die Bühne der Stadthalle flogen.

Viel Abwechslung

Zu den Stärken des kurzweiligen Abends, und dafür ist den Planern ausdrücklich zu gratulieren, gehörte die große Bandbreite und Abwechslung der Darbietungen: Diese reichte von Ballett bis Jazztanz, von Cheer Leading bis Jumpstyle, von Akrobatik auf dem BMX-Fahrrad bis Thaiboxen. Hinzu kamen Auftritte der Comedy Company und der Päde-Bigband aus Bad Sachsa.

Besondere Präsentation

Bei aller Verschiedenheit merkte man allen Akteuren doch eine Gemeinsamkeit an: Sie leben ihren Sport beziehungsweise ihre Musik und haben richtig große Freude daran, ihr beeindruckendes Können mit dem Publikum zu teilen. Auch deshalb ist „Sports meets Music“ eine ganz willkommene Möglichkeit, sich einmal außerhalb der sonst üblichen Stätten zu präsentieren.

Inspiration

Und wer weiß: Vielleicht hat sich der eine oder andere große oder kleine Zuschauer gestern dazu inspirieren lassen, es selbst einmal mit einer der gezeigten Aktivitäten zu probieren? Wer dieses Erlebnis verpasst hat: Die nächste Ausgabe von „Sport meets Music“ ist für Frühjahr 2018 geplant.

Sport meets Music in Göttingen

Rubriklistenbild: © Kuhl

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