Uni-Info-Tag: Kurzentschlossene informierten sich über Studium in Göttingen

Auskunft bei Experten: Mitarbeiter der Universität und Studierende geben Tipps bei den Informationstagen für Studieninteressierte im Zentralen Hörsaalgebäude.
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Auskunft bei Experten: Mitarbeiter der Universität und Studierende geben Tipps bei den Informationstagen für Studieninteressierte im Zentralen Hörsaalgebäude.

Göttingen. Was kann ich in Göttingen studieren? Wie finanziere ich mein Studium? Diese und weitere Fragen beantworteten Mitarbeiter sowie Studierende der Uni Göttingen am Montag und Dienstag.

Bereits am Montag informierten Vertreter der Fächer in Vorträgen über Studienangebote, deren Inhalte, Arbeitsmethoden und nicht zuletzt die Berufsperspektiven. Darüber hinaus befassen sich Referenten mit fächerübergreifenden Themen, wie Strategien bei der Studienfachwahl, Bewerbungsverfahren, Hochschulzugang ohne Abitur.

Auf einer Erkundungsmeile im ZHG können Interessierte an 60 Ständen ständig von Ansprechpartnern Informationen einholen.

Neben Lehrenden gehören zu den Gesprächspartnern oft Studierende, die aus erster Hand über ihre Erfahrungen berichten – auch über das Leben in der Studentenstadt Göttingen außerhalb von Vorlesungen und Seminaren. Weitere Fragen zum Studium lassen sich am Stand der Zentralen Studienberatung (ZSb) vertiefend besprechen.

Erstmals gehört in diesem Jahr ein Info-Point für Geflüchtete, die in Deutschland studieren wollen, zum Angebot der Informationstage. „Viele haben bereits vor ihrer Flucht studiert und möchten ihr Studium nun in Deutschland fortsetzen,“ erklärt Maria Wöste, Ansprechpartnerin für Flüchtlinge bei der Uni Göttingen. Zu den Voraussetzungen gehören Deutschkenntnisse.

„Eine weitere Neuheit ist die Zusammenführung von Ständen der naturwissenschaftlichen Fächer in einem gemeinsamen Bereich der Erkundungsmeile, flankiert von den Schülerlaboren XLAB und BLAB,“ erklärt die Organisatorin der Info-Tage, Claudia Wüllner von der Zentralen Studienberatung der Uni.

Dabei kommen nicht wir in früheren Jahren hauptsächlich Gruppen zu den Infotagen, sondern vermehrt auch einzelne Interessenten. „Jeder Interessent ist herzlich bei uns willkommen“, so Wüllner.

Zur Eröffnung am Montag hatte Uni-Präsidentin Prof. Ulrike Beisiegel an die Neugier der Schüler appelliert. Sie sollten sich auch über solche Studienfächer informieren, von deren Existenz sie vielleicht zuvor noch nichts gewusst hatten: „Lassen Sie sich inspirieren“, sagte Beisiegel, die insgesamt etwa 5000 Interessierte an beiden Tagen erwartet.

Von Harald Kuhl

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