Göttinger Sozialdemokraten arbeiteten ein ganzes Jahr an Programmpapier

+
Stellten das Programmpapier vor: (von links) SPD-Stadtverbandsvorsitzender Christoph Lehmann, Insa Wiethaup, Nadia Affani und Cornelius Schley.

Göttingen. Ein Jahr hat die Göttinger SPD an ihrem Wahlprogramm gearbeitet. Es wurde am Mittwoch bei einer Delegiertenversammlung mit großer Mehrheit verabschiedet.

Normalerweise wird an Wahlprogrammen im kleinen Kreis gearbeitet. Die Besonderheit in diesem Fall: Grundlage des Papiers sind 180 Gesprächsrunden mit Vereinen, Initiativen, Institutionen und Organisationen. Deren Ideen und die Anregungen aus der Arbeit von Arbeitskreisen und fünf Programmfabriken flossen ein. „Wir wollen damit Antworten auf die sich stellenden Fragen geben“, sagt Christoph Lehmann, Vorsitzender der SPD-Stadtverbandes Göttingen.

Ein paar Beispiele aus dem Papier: So wollen sich die Sozialdemokraten dafür einsetzen, dass auch Gymnasien zu Ganztagsschulen werden können. Außerdem sollen Horte erst geschlossen werden, wenn die Ganztagsschulen im Grundschulbereich funktionieren. Beim Thema Kultur steht die dauerhafte Finanzierung, auch von kleineren Projekten, im Mittelpunkt.

Sportförderung

Bei der Sportförderung wollen sich die Sozialdemokraten dafür einsetzen, dass es Unterstützung durch kostenlose Nutzung der Sportstätten nicht nur im Kinder- und Jugendbereich gibt. Auch Vereine, die Sportangebote für Senioren machen, sollen gefördert werden. Das Programm ist in Kürze im Internet abrufbar. (bsc)

www.spd-goettingen.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.