Kommentar zur Mission der Sonde Rosetta: Neue Erkenntnisse

Ende einer spektakulären Mission in den Weltraum: Nach zwölf Jahren im All hat die Raumsonde Rosetta wie geplant auf dem Kometen Tschuri aufgesetzt. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Bernd Schlegel.

Die Rosetta-Mission hat für Wissenschaftler Erkenntnisse gebracht, die vorher überhaupt nicht bekannt waren. Dazu gehört beispielsweise die Entdeckung, dass die Aminosäure Glycin, ein Baustein des Lebens, auf dem Kometen vorkommt – und er nicht nur ein schmutziger Eis-Schneeball ist. Auf die Frage, ob Kometen einst das Leben auf die Erde gebracht haben, gibt es aber auch durch Rosetta noch keine Antwort. Außerdem gab es jede Menge Informationen über die Entstehung der Himmelskörper. Die Mission ist für die Wissenschaftler selbst noch lange nicht beendet, denn die Auswertung aller Daten, die auf der Erde aufgefangen wurden, wird noch Jahre in Anspruch nehmen. Mal sehen, welche Erkenntnisse dann noch auf die Menschheit warten.

Gleichzeitig zeigt die aktuelle Mission, dass Wissenschaftler in Deutschland zu Recht einen hervorragenden Ruf genießen. Das sollte die Politik honorieren – zum Beispiel mit Geld für neue Missionen. Eine logische Fortsetzung von Rosetta wäre es, Kometen-Material aus dem All auf die Erde zu holen. Erste Ideen dafür gibt es bereits.

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