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Aufnahmeeinrichtung Friedland: Immer weniger Aussiedler

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© dpa

Hannover. Das Lager Friedland verliert als Aufnahmeeinrichtung für Aussiedler immer weiter an Bedeutung.

Wie Lagerleiter Heinrich Hörnschmeyer Donnerstag am Rande der Weihnachtsfeier mit Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann sagte, kamen dieses Jahr nur noch 2200 deutschstämmige Aussiedler aus Ländern der früheren Sowjetunion. Das waren noch einmal 200 weniger als 2010.

Im Gegenzug nimmt das Lager immer mehr Asylbewerber auf. Derzeit halten sich 200 Asylsuchende für zwei bis drei Monate im Lager auf. Die meisten sind Flüchtlinge aus Somalia und Eritrea. Verteilt auf drei Jahre sollen 900 Flüchtlinge aus Nordafrika aufgenommen werden.

Das Bild zeigt Innenmister Schünemann mit den Kindern von Aussiedlern und Asylbewerbern. (p/lni)

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