Kindertag in Göttingen: Lehrreiche Reise um die Welt

Musikalisch: Musiklehrer Simon Wölfl (Mitte) und Michael Dallert (links) staunten nicht schlecht, wie gut dessen Sohn Kilian gleich beim ersten Versuch mit der Geige umgehen konnte. Foto: Schröter

Göttingen. Eine ebenso lehrreiche und spannende wie auch vergnügliche Weltreise der etwas anderen Art erlebten am Samstag die Teilnehmer beim vierten Göttinger Kindertag.

In der gut besuchten Innenstadt präsentierten 36 familien- und kinderorientierte Vereine, Institutionen und Unternehmen jeweils ein Land – egal ob real oder erdacht. Afrika und China, Indien und Japan waren dabei ebenso vertreten wie Ballistan, Gripsiana und Knopfland.

Für die Kinder ging es nun darum, an den Ständen die unterschiedlichsten Aufgaben zu erfüllen. Vom Malen, Rätseln und Basteln über Ringe werfen, Gummibärchen mit Stäbchen essen oder Zielwerfen mit Gummistiefeln bis zum Fahrradparcours und Musizieren mit verschiedenen Instrumenten war für jeden Geschmack und jedes Talent etwas dabei. Und war eine Aufgabe erfüllt, gab es dafür einen Stempel in den Kinderpass, den jeder Teilnehmer zu Beginn seiner Reise erhalten hatte.

Reisepass für Teilnehmer

„Dieser Göttinger Kindertag ist eine großartige Aktion“, lobte Michael Dallert, während sich sein Sohn Kilian am Stand der Musi-Kuss Musizierschule auf der Geige versuchte. „Vor allem der Reisepass ist super, weil er die Kinder dazu motiviert, wirklich alles auszuprobieren“, sagte der Familienvater aus Bad Sachsa. Und außerdem würden durch diese Veranstaltung viele Familien in die Göttinger Innenstadt gelockt, die sonst eher nicht dorthin kommen. Bei ihm selbst habe das jedenfalls hervorragend funktioniert.

Begeisterung herrschte aber nicht nur bei den Eltern, sondern natürlich vor allem bei den Kindern. „Das war toll“, schwärmte ein kleiner Knirps, als er gerade mit einem breiten Grinsen im Gesicht aus dem Bällebad des Kindertag-Veranstalters Pro-City Göttingen kletterte. „Das ist ein Traum“, freute sich deren Geschäftsführerin Frederike Breyer beim Anblick des bunten Treibens, das vor dem Alten Rathaus und in der gesamten Innenstadt herrschte. Dieses Projekt sei „ungemein wertvoll“, weil wirklich jeder seinen Spaß dabei habe – sowohl die Kinder als auch die vielen Ehrenamtlichen, die dafür viel Zeit opfern.

„Und wenn dann noch das Wetter so gut mitspielt wie heute, dann kann man am Ende nur zufrieden sein“, freute sich Breyer über eine rundum gelungene Veranstaltung. (per)

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