Kommentar zu Grünen und AfD: Was fehlt ist eine klare Linie

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    • 16.08.13
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Kommentar zu Grünen und AfD: Was fehlt ist eine klare Linie

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Moritz Schäfer über den Tumult um Göttinger AfD und Grüne. Ein HNA-Kommentar.

Moritz Schäfer

Der Kreisvorstand der Göttinger Grünen und die Grüne Jugend haben sich ausführlich zu den Tumulten um die Göttinger AfD geäußert. Der Kreisvorstand redet von demokratischen Spielregeln und fordert eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten der AfD, während die Grüne Jugend weiterhin für eine Kampagne wirbt, die zu Straftaten gegen die AfD aufruft. Was den Grünen zu fehlen scheint, ist eine klare Linie.

Die Grüne Jugend hat sich von Gewalt gegen AfD und Polizei distanziert. Dennoch solidarisieren sie sich weiterhin mit der Kampagne "Alles muss man selber machen" die zum Zerstören von Wahlkampfwerbung aufruft. Sie finden nicht alle Mittel der Kampagnenbetreiber gut, sagen die Jungen Grünen. Wer sich allerdings von solchen Aktionen glaubhaft distanzieren will, sollte sich auch von den Akteuren distanzieren.

Rückendeckung bekommt der Grüne Nachwuchs vom Kreisvorstand. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten anderer Parteien sei wichtig. Tatsächlich werfen die Jungen Grünen jedoch nur mit Schlagwörtern wie "rechte Propaganda" und "nationales Überlegenheitsdenken" um sich. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Wahlkampfkampagne, wie sie vom Kreisvorstand gefordert wird, sucht man vergebens.

So entsteht vielmehr der Eindruck, dass mit hohlen Floskeln aktionslustige Protestler mit Tunnelblick aktiviert und zur Kampagne "Alles muss man selber machen" weitergeleitet werden. Wenn diese Protestler dann Wahlkampfmaterial zerstören und sich mit Polizisten anlegen, distanziert man sich bei den Grünen einfach. Nach diesen Regeln kann das demokratische Spiel nicht gespielt werden.

Von Moritz Schäfer (E-Mail: mhs@hna.de)

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