Wahlkampfveranstaltung der Partei in Hann. Münden ist abgesagt

Demonstration und Fest gegen NPD-Aktionen in Göttingen

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Demo gegen eine sogenannte Mahnwache des Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen am letzten Juli-Sonntag: Dabei war es an der Göttinger Stadthalle zu Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und Polizei gekommen. 

Göttingen/Hann. Münden. In Göttingen und Hann. Münden bereiten Bürgerbündnisse Proteste gegen Wahlkampfauftritte der rechtsextremen NPD vor.

Aktualisiert um 14.29 Uhr

Die Partei hat für Samstag, 13. August, eine mehrstündige Kundgebung auf dem Göttinger Bahnhofsvorplatz angemeldet. Eine ursprünglich in Hann. Münden geplante Wahlkampfveranstaltung der NPD ist unterdessenabgesagt worden. 

Das Göttinger Bündnis gegen Rechts will bereits am Freitag in den Abendstunden mit einem Musikfest unter dem Motto „Laut und bunt - Göttingen rockt gegen Rechts“ ab 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz protestieren. Am Sonnabend soll es ab 10 Uhr eine Demonstration gegen den NPD-Aufmarsch geben. Dabei solle deutlich gemacht werden, wie unerwünscht die NPD, der rechte „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ und ähnlich Denkende in der Stadt seien, sagte Bündnis-Sprecher Lothar Hanisch. 

Kandidatur Angemeldet hat die NPD-Veranstaltung in Göttingen der Sprecher des „Freundeskreises“ Jens Wilke. Bei der Kommunalwahl im September kandidiert er auf der Parteiliste für das Amt des Göttinger Landrates. Der „Freundeskreis“ hatte zuletzt am 31. Juli eine sogenannte „Mahnwache“ in Göttingen abgehalten. Mehrere hindert Menschen demonstrierten gegen die Veranstaltung. Bei der Kundgebung kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Nazi-Gegnern und der Polizei. Es gab mehrere Verletzte und Festnahmen. (epd)

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