Die letzten Hochspannungsmasten verschwinden

+

Göttingen. 53 Jahre lang standen die Hochspannungsmasten auf der Göttinger Siekhöhe, um Strom vom Hauptumspannwerk über eine 110.000-Volt-Leitung nach Grone und zum Rosdorfer Weg zu transportieren. Am Freitag fielen die 20 Meter hohen Stahlmasten innerhalb weniger Stunden.

Mitarbeiter eines Abbruchunternehmens durchtrennten Streben mit einem Schweißbrenner, so dass ein Stups genügte, um die Masten zu Fall zu bringen. Die Verschrottung der zehn Freileitungsmasten ist die Voraussetzung für die Bebauung des Göttinger Güterverkehrszentrums III.

Zuvor hatte der Energie-Versorger e.on Mitte die Freileitung durch Erdkabel ersetzt. Dank der Investition von 2,2 Millionen Euro liegt jetzt das 19 Kilometer lange Hochspannungsnetz von e.on Mitte im Raum Göttingen komplett in der Erde. (p)

Fotos: Abbau der Hochspannungsmasten

Die letzten Hochspannungsmasten verschwinden

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.