Licht in Düsterer Straße: Abriss auf Kunst-Galerie-Gelände

Das Stützgerüst ist weg: Arbeiter einer Baufirma haben in dieser Woche in der Düstere Straße auf dem Grundstück der künftigen Kunstquartier-Galerie zwischen dem Fachwerkhaus und dem Grass-Archiv Platz geschaffen. Foto: Kopietz

Göttingen. Auf dem zukünftigen Gelände des Kunstquartiers an der Düsteren Straße in der südlichen Innenstadt tut sich etwas: In den vergangenen Tagen wurde ein stählernes Gerüst entfernt.

Das stand bislang zwischen dem 2015 eröffneten Günter-Grass-Archiv und an einem nicht mehr standsicheren alten Fachwerkhaus auf dem Gelände, wo das Galeriegebäude entstehen wird.

Die Galerie muss bis 2018 gebaut werden, weil dafür der Bund aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ 4,5 Millionen Euro bereitstellt.

Realisiert wird das Projekt vom Atelier ST aus Leipzig, mit dem die Stadt eine Vereinbarung getroffen hat. Der Entwurf Atelier ST hatte beim Architekturwettbewerb den zweiten Platz belegt. Das Siegerbüro, „Atelier 30 Architekten“ aus Kassel, hatte nach Verhandlungen mit der Stadt Göttingen abgesagt. Begründung der Architekten: Der zur Verfügung stehende Kostenrahmen und der anberaumte Zeitraum für eine Projektrealisierung könnte nicht eingehalten werden – auch aufgrund der komplizierten Grundstücksgegebenheiten in einem geschlossenen Altstadtviertel. Man habe generell auch den Kostenrahmen einhalten wollen.

Jetzt also sind erste Fortschritte auf dem Gelände neben dem Grass-Archiv sichtbar. Das bislang durch die Stahlkonstruktion gestützte Nachbarhaus soll übrigens möglicherweise später einmal über das Galeriegebäude mitgenutzt werden. (tko)

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