Ministerpräsident Weil: Südniedersachsen ist auf einem guten Weg

Stellten in Walkenried erste Ergebnisse des Südniedersachsenprogramms vor: Ministerpräsident Stephan Weil (rechts) und Landrat Bernhard Reuter. Foto: dpa

Walkenried. Südniedersachsen galt lange als Sorgenkind: Der Region droht die Überalterung, es gibt weniger Jobs als anderswo. Nun soll ein Programm den Wandel bringen.

Geplant ist schnelles Internet für alle, intelligenter Nahverkehr und eine bessere touristische Erschließung.

Die Zahlen könnten sich sehen lassen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil bei einer Kabinettssitzung in Walkenried. Zwölf Projekte sind bisher bewilligt, bis Ende des Jahres soll die Zahl auf 28 steigen. 87 Millionen Euro werden dafür ausgegeben, Dutzende weitere Ideen warten noch auf ihre Umsetzung.

Gelder fließen unter anderem in den Breitbandausbau. Die Region werde bis Ende 2018 komplett mit schnellem Internet versorgt sein, sagte Landrat Bernhard Reuter (SPD). Ein Innovations-Campus soll dafür sorgen, dass Wissen aus den Hochschulen besser in die Wirtschaft transferiert werden kann. Und ein Gesundheits-Campus soll neue Ausbildungsgänge für Pflege und Gesundheit anbieten. Laut Förderplan sollen bis 2020 mindestens 100 Millionen Euro nach Südniedersachsen fließen. Diese Summe werde voraussichtlich deutlich übertroffen, sagte Reuter.

Er hofft angesichts der schon jetzt eingeworbenen Mittel von Bund, Land, EU und weiteren Einrichtungen, dass am Ende bis zu 500 Millionen Euro fließen.

Der komplette Jahresbericht zum Herunterladen.

(dpa)

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