Neue Forschungsergebnisse sollen auch Schülern vermittelt werden

Sprecherin: Prof. Dr. Claudia Steinem. Foto: Uni Göttingen/nh

Göttingen. Ein Forschungsverbund in Göttingen erhält für weitere vier Jahre 7,4 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). In dem Projekt geht es um die Erforschung biologischer Prozesse der Zellmembran in lebendigen Zellen.

In dem „Sonderforschungsbereich 803“, am Göttingen Campus, der seit acht Jahren gefördert wird, arbeiten unter Federführung der Universität zusammen: die Fakultäten Chemie, Physik, Mathematik und Informatik sowie Biologie und Psychologie auch die Universitätsmedizin Göttingen (UMG), das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen und die Technische Universität Braunschweig. Sprecherin ist Prof. Dr. Claudia Steinem vom Institut für Organische und Biomolekulare Chemie der Uni Göttingen. Steinem beschreibt die bisherige Arbeit wie bisher: „Wir haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Methoden und biologisch-relevante Modellsysteme entwickelt, die es uns ermöglichen, ein zeitlich und räumlich hochaufgelöstes Bild der Dynamik von Membranprozessen zu erhalten.“

„Wir konnten große Fortschritte erzielen, um die Struktur-Funktionsbeziehungen von einfachen Transmembranpeptiden und Kanalproteinen in ihrer Membranumgebung zu verstehen und die biophysikalischen Details des neuronalen Membranfusionsprozesses und der Endozytose aufzuklären.“

Was bisher fehlt, sind eine exakte Beschreibung der Energielandschaft von Membranfusion und -fission sowie die molekulare Struktur von Proteinen und Peptiden und die mit der Funktion der Proteine einhergehende Veränderung der Struktur der Membran.

Gefördert wird in den nächsten vier Jahren auch ein Projekt der Öffentlichkeitsarbeit im Sonderforschungsbereich: Die Initiative „SFB@school“ will die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Unterrichtsmaterial an Schulen vermitteln. (tko

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