Open-Air im KWP: Darum sollte man am 19. und 20. August hingehen

Star: Namika, hier beim Soundcheck-Festival in der Lokhalle, kommt wieder nach Göttingen – zum KWP-Open-Air. Foto: Kuhl

Göttingen. Nationale und internationale Stars, lokale Musik-Größen, Newcomer und ein Flüchtlingsmusikprojekt: Das alles gibt es beim Open-Air im Göttinger Kaiser-Wilhelm-Park (KWP) am Freitag, 19. und Samstag, 20. August. Wir sagen Ihnen, warum Sie hingehen sollten:

Das Gelände im Wald

Es ist wohl das schönste Areal der Region für ein Open-Air-Festival – mitten im Stadtwald am Hainberg unter mächtigen Bäumen, terrassiert bietet es den Besuchern ein wunderbares Ambiente und tolle Sicht und gleichzeitig im hinteren Bereich Rückzugsorte und 500 Sitzplätze zum Essen, Trinken und Sprechen. Der Platz wurde im Bühnenbereich erweitert.

Das Programm

Wie gesagt, der Mix für Junge und Ältere macht es: Als Alt-Stars kommen die einstigen Super-Stars von SAGA, die in den Achtzigern Riesenstadien füllten und Samstag im KWP sein werden. Junge Fans spricht die Pop-Rapperin Namika am Freitag an. „Wir wollen damit auch ganz junge Leute locken“, sagt Organisatorin Margot Blotevogel aus dem Fachbereich Kultur der Stadt. Jung sind auch die Gewinner des Wettbewerbs Rock im Kaufpark, die Jungs von „Better Than“, einst eine Schulband des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Dazu auch das Duo MarykicksMary, die beiden Frauen gewannen den Local-Heros-Wettbwerb in Göttingen.

Die Schluss-Acts

Heiße Tipps sind MEUTE, die Techno-Marching-Band macht den Rausschmeißer am Freitagabend. Ähnlich fulminant dürfte es am frühen Sonntagmorgen mit FATCAT zugehen – mit Funk, Soul, Hip-Hop und Rock. Programm unter: www.kultursommer.goettingen.de

Besondere Musiker

Dafür stehen vor allem die Akteure des Boat-People-Song-Projekts „Flutlicht“ um Leiter Johannes Kaul. Es singen am Freitag vier Flüchtlinge Lieder aus ihren Heimatländern Somalia, Syrien, Eritrea, Afghanistan und aus Deutschland.

Das Drumherum

Das KWP-Open-Air wird getragen von vielen Stamm-Sponsoren und sogar privaten Förderern. Für die Organisation zeichnet der Fachbereich Kultur der Stadt um Margot Blotevogel und Kerstin Bornemann und weitere Helfer. Der Etat ist gering, aber dennoch gelingt es den Verantwortlichen immer wieder Top-Musiker zu verpflichten, auch weil es ihnen im Park so gut gefällt.

Die Atmosphäre

Sehr relaxt, in romantischer Umgebung sind entspannte Stunden garantiert. Es wurden auch noch ein paar kranke Eschen beseitigt, der Bereich um die Bühne ist lichter geworden und bietet mehr Platz.

Die Preise

Günstig ist das Vergnügen. Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigten können kostenlos rein. Tageskarten kosten im Vorverkauf 23 Euro an der Abendkasse 28 Euro. Tickets für beide Festival-Tage kosten im Vorverkauf 38 Euro, an der Abendkasse 46 Euro. Karten gibt es in der Tourist-Info und im Internet unter www.reservix.de

Die Anfahrt

Aus der Innenstadt und vom Bereich Schillerwiesen im Ostviertel pendeln kostenlos Busse. Sie fahren Freitag und Samstag von 19.15/18.45 Uhr bis 2 Uhr im 15-Minuten-Takt. Die Zufahrt per Auto zum Kaiser-Wilhelm-Park ist gesperrt.

Von Thomas Kopietz

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