Außerdem wollte ein Mann einen Tresor auf einem Skateboard herausfahren

Polizei stoppt über Pfingsten „Geisterjäger“ auf Ex-Klinikgelände

Rubrikenlistenbild: dpa

Göttingen/Bad Pyrmont. Mehrfach mussten Beamte über Pfingsten „Geisterjäger“ auf dem Gelände einer ehemaligen Klinik in Bad Pyrmont stoppen. Das berichtet die Polizei.

Sechs Mal waren die „Jäger“ aus verschiedenen Orten in Norddeutschland zur Klinik am Bomberg angereist, weil sie im Internet „Gruselgeschichten“ über das Gebäude gelesen hatten. Sie drangen unberechtigt auf das ehemalige Klinikgebäude ein, um dort auf „Geisterjagd“ zu gehen.

Als die Polizei erschien und die Personalien feststellte, waren sie überrascht – zumal ihnen auch gesagt werden musste, dass alle nun Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs zu erwarten haben.

In einem Fall lag die Sache anders: Ein Mann wollte am Sonntag wollte gegen 13.10 Uhr auf einem Skateboard einen kleinen Tresorwürfel aus dem Haus schaffen.

Als der Mann bemerkte, dass er beobachtet wurde, flüchtete er mit einem Auto. Das Fahrzeug wurde kurze Zeit später von den Beamten gestoppt. Fahrer war ein 20-Jähriger aus Bad Salzuflen.

Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Er muss sich nun wegen eines versuchten schweren Diebstahls verantworten.

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