Landkreis verweist auf bestehendes Badeverbot

Rosdorfer Baggersee: Piraten wollen Bade-Erlaubnis für alle

Baggersee bei Rosdorf: Die Piraten bringen ihn erneut als Badegewässer ins Gespräch. Der Landkreis verweist auf das bestehende Verbot. Archivfoto: Rampfel

Rosdorf/Friedland. Mit einem erneuten Vorstoß versuchen die Göttinger Piratenpartei, den Baggersee südlich von Rosdorf als offizielles Badegewässer ins Gespräch zu bringen. Der Landkreis verweist auf das bestehende Badeverbot.

Die Piraten fordern weiterhin die Aufhebung des Badeverbots im Südteil des Sees und die Erlaubnis für ein kostenlose Bades, wie es dort schon seit Jahrzehnten praktiziert werde. Außerdem wollen sie, dass dort mobile Toiletten – Kosten etwa 6000 Euro im Jahr – aufgestellt werden. Sie fordern zudem die vorgeschriebenen Hygieneuntersuchungen. Weiter auf der Wunschliste: Info-Tafeln am See, bessere Radwegeanbindung nach Göttingen und Ausweisung eines Teils des Sees als Naturschutzgebiet.

Der Landkreis Göttingen erinnert an das bestehende Badeverbot für den See, der im Bereich der Gemeinde Friedland liegt. Landrat Bernhard Reuter hat unterdessen Gespräche mit dem Eigentümer des Geländes, der Klosterkammer Hannover, sowie der Firma August Oppermann geführt, die dort Kies abbaut. Beide erklärten Landrat Reuter, dass sie den Badebetrieb auf dem Gelände nicht dulden.

Lesen Sie dazu:

Auch Linke wollen Baden am Baggersee erlauben

-Baden verboten im Baggersee in Rosdorf: Absage vom Landkreis

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.