Rosdorfer Softwarefirma bei Landtechnik-Messe

Auf der Agritechnica in Hannover: Daniel Jahncke vom Geoinformationsdienst mit Sitz in Rosdorf. Foto: Böhne

Rosdorf/Hannover. Die internationale Leitmesse für Landtechnnik, die Agritechnica, ist am Samstag in Hannover zu Ende gegangen. Dabei waren auch Unternehmen aus der Region.

Die Geoinformationsdienst GmbH aus Rosdorf bietet individuelle Softwarelösungen für die Landwirtschaft an. Das Unternehmen aus der Götzenbreite sucht seit 1998 nach vernetzten Lösungen für landwirtschaftliche Fragen. „Unsere Software verbindet Sachdaten mit räumlichen Daten“, erläutert Projektleiter Daniel Jahncke. „Zu unseren Adressaten gehören landwirtschaftliche Fachbehörden, Unternehmen des Agribusiness und Landwirte.“

Eine Software für Nährstoffmanagement erleichtert Fachbehörden die Steuerung und Dokumentation folgender fünf Module: Düngeplanung, Meldeprogramm Wirtschaftsdünger, Nährstoffvergleich und Ausbringung von Klärschlamm und Bioabfall.

Für Unternehmen des Agribusiness wurde eine Software entwickelt, die unterstützend bei Nährstoffausbringung, Erntelogistik, Bodenproben-Entnahme, Geländekartierung und Pflanzenschutz eingesetzt werden kann. Und: „Bei Versicherungsschäden können per Luftbild Fachinformationen erstellt und vernetzt werden“, erklärt Jahncke.

Die Software „Acker-Blick“ hilft Landwirten bei der ackerbaulichen Prozessdokumentation und liefert die Grundlage für eine betriebswirtschaftliche Auswertung.

Durch ihr Rahmenprogramm mit internationalen Kongressen, Workshops und Foren ist die Agritechnica ein Impulsgeber für Zukunftsfragen der Agrarwirtschaft. Und dabei spielt die Computertechnik eine immer größere Rolle. Die steigende Automation von Arbeitsprozessen in der Pflanzenproduktion wird durch die Entwicklung intelligenter Software begleitet, um steigende Anforderungen in Dokumentation, Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit, Logistik und Maschinenüberwachung zu erfüllen. Die Messe-Veranstalter erhoffen sich eine Öffnung zu den Märkten in Mittel- und Osteuropa. Junglandwirte aus vielen europäischen Ländern prägten so noch stärker als in den Vorjahren das Bild der diesjährigen Messe.

2900 Aussteller aus 52 Ländern präsentierten bis Samstag ihre Produkte und Erzeugnisse auf der Agritechnica in Hannover.

Agritechnica 2015 Hannover in Zahlen:

1.627 Aussteller kamen aus dem Ausland.

100 und mehr Aussteller haben ihren Stammsitz in Italien, den Niederlanden, der Türkei und Frankreich.

20 Hallen bildeten die Indoor-Ausstellungsfläche.

390.000 Quadratmeter hatte die Sonderschaufläche auf dem Freigelände.

1985 fand die erste Agritechnica in Frankfurt statt.

550 Aussteller waren damals dabei, darunter knapp 200 aus dem Ausland.

1995 erfolgte der Standortwechsel von Frankfurt nach Hannover, er beschleunigte das Wachstum der Landtechnikausstellung.

Von Kai Böhne

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