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Schau: Abdrücke antiker Skulpturen

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Venus Kallipygos: „Venus mit dem schönen Hinterteil“. Der Gemmenabdruck von James Tassie stammt aus dem Jahr 1786.
Venus Kallipygos: „Venus mit dem schönen Hinterteil“. Der Gemmenabdruck von James Tassie stammt aus dem Jahr 1786. © Uni Göttingen

Göttingen. Die berühmtesten Statuen des antiken Roms als Gipsabdrücke: Das und weitere Exponate sind unter dem Titel „Abgekupfert – Roms Antiken in den Reproduktionsmedien der Frühen Neuzeit“ an der Uni Göttingen ausgestellt. Ab dem 27. Oktober sind die Exponate zu sehen.

Zwischen 1500 und 1700 wurde die Kenntnis der antiken Bildwerke Roms von einem lokalen Phänomen zum Teil der europäischen Wissensgesellschaft. Die Kunstwerke wurden durch Stiche, Bücher und plastische Reproduktionen verfügbar gemacht – sowohl für den akademischen Diskurs, als auch für Sammler, Bildungsreisende oder Naturforscher.

Unter dem Titel „Abgekupfert – Roms Antiken in den Reproduktionsmedien der Frühen Neuzeit“ zeigen die Kunstsammlung und die Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen der Universität vom 27. Oktober bis zum 16. Februar 2014 großformatige Abgüsse der berühmtesten antiken Statuen Roms neben Zeichnungen und druckgraphischen Reproduktionen des 16. bis 18. Jahrhunderts. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr im Auditorium, Weender Landstraße 2, Hörsaal 11.

Mit dem Ausstellungsprojekt haben sich jetzt erstmals zwei Sammlungen der Universität Göttingen zu einer Schau zusammengetan, um diesen für die Geschichte der europäischen Kunst grundlegenden Vorgang wieder lebendig werden zu lassen.

Die weit über 100 Exponate stammen größtenteils aus eigenen Beständen und werden ergänzt durch wertvolle Leihgaben aus der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, aus verschiedenen deutschen Museen und aus Privatbesitz.

Der Hauptteil der Exponate ist in den Räumen der Kunstsammlung im Auditorium an der Weender Landstraße zu sehen, gegliedert in sechs thematische Sektionen. Die berühmtesten Statuenfunde des 17. Jahrhunderts sind Thema einer weiteren Sektion, die in der Sammlung der Gipsabgüsse am Nikolausberger Weg 15 präsentiert wird. Beide Teile der Ausstellung sind nach der Eröffnung sonntags von 10 bis 16 Uhr sowie mittwochs von 15 bis 20 Uhr geöffnet. (bsc)

www.uni-goettingen.de/de/447318.html

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