Festsetzung der Geschossflächenzahl wirkt sich auf die Dichte der Bebauung aus

Stadt will weniger Masse auf IWF-Gelände

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So eng wird es wohl nicht werden: Der Plan des Architektenbüros Untertrifaller muss überarbeitet werden. Grund dürften Vorschriften des entstehenden Bebauungsplans sein.

Göttingen. Gute Nachricht für die Anwohner und Mitglieder der Bürgerinitiative Pro Nonnenstieg: Die Häuser auf dem Gelände des Instituts für den Wissenschaftlichen Film (IWF) sollen nicht so massig ausfallen wie ursprünglich von dem Architekturbüro Untertrifaller vorgesehen war.

Das gab Stadtbaurat Thomas Dienberg am Donnerstag im Bauausschuss bekannt.

Hintergrund: Die Bauverwaltung hat nach Aussage Dienbergs noch einmal genau hingeschaut, die Geschossflächenzahlen der in dem Umfeld stehenden Gebäude verglichen. Die reichten von 0,8 bis 1,2. Im Bebauungsplans werde nun 0,95 als Geschossflächenzahl festgeschrieben.

Mit der Festsetzung der Geschossflächenzahl im Bebauungsplan wird auch versucht, die Dichte der Bebauung zu verringern.

Für das von der Entwicklungsgesellschaft „Lebensquartier Nonnenstieg“ und den laut Dienberg vorgesehenen vier geschossigen Hausern mit Dachgeschoss – bedeutet das im Ergebnis weniger Fläche für die einzelnen Geschosse – folglich eine luftigere Bebauung mit kleineren Gebäuden. Weniger hohe und massige Häuser fordern die Mitglieder der Bürgerinitiative Pro Nonnenstieg.

Mit der veränderten Festsetzung der Geschossflächenzahl könnte somit auch die vorgesehenen Projektdaten hinfällig sein: Laut Planer Untertrifaller waren vorgesehen: 170 Wohnungen mit etwa 2000 Quadratmetern, 800 Quadratmeter Einzelhandelsflächen für Angebote, die es bisher in dem Gebiet kaum oder gar nicht gibt, 1000 Quadratmeter Dienstleistungsflächen und 350 Tiefgaragenplätze. (tko)

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