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Straßenbauprojekte in Niedersachsen werden eingefroren

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Göttingen. Als Hiobsbotschaft wertet der Göttinger Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek (FDP) die Ankündigung von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, in den nächsten Jahren keine Spatenstiche für Straßenbauprojekte mehr vorzunehmen. Das sei besonders für Südniedersachsen schlimm.

„Anstatt den Süden wie angekündigt besser zu fördern, wird notwendigen Ausbauvorhaben in der Region eine Generalabsage erteilt“, sagt Knopek. Nach den schwammigen Aussagen zum Autobahnausbau folge nun die Lossagung von südniedersächsischen Projekten, die bereits für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet seien und zum Teil seit Jahrzehnten verfolgt würden.

Als Beispiel gelte der grenzüberschreitenden Weiterbau der B247 mit den Ortsumgehungen Gerblingerode und Obernfeld/Mingerode sowie der weitere Ausbau der Autobahn 7.

Gerade bei der Verlegung der Bundesstraße 247 gehe es um die Entlastung der Anlieger und einen besseren Verkehrsfluss. „Duderstadts Umgebung darf nicht zum Nadelöhr werden“, fordert Knopek.

Grundsätzlich seien Investitionen in die Instandhaltung der Autobahnen und Bundesfernstraßen richtig. Gleichwohl müssten wichtige Ausbauvorhaben weiter umgesetzt werden. „Das Verschlafen wichtiger infrastruktureller Weichenstellen kann sich das südliche Niedersachsen nicht leisten.“ (tko)

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