Theaterworkshop in Göttingen: Mädchen und Jungen spielen ihre Rechte

Workshop zu Kinderrechten: (von links) André, Stefan Thom (Kinderhaus Abraxas), Santino, Chawwah Grünberg (JT), Christa Schwalbe (Deutscher Kinderschutzbund Göttingen), Ryana, Kenny und Nico Dietrich (JT). Foto: Dubois/nh

Göttingen. Unter dem Motto „Ich spiele, was ich kann und möchte“ stehen sechs theaterpädagogische Workshops in Göttingen. Im Mittelpunkt stehen Kinderrechte.

Die Kurse werden bis Ende September für Kinder zwischen neun und 13 Jahren angeboten. Initiatoren sind der Deutsche Kinderschutzbund in Göttingen und das Junge Theater (JT). Ein Ziel ist, den Kindern ihre Rechte zu zeigen und sie darin zu bestärken, diese auch wahrzunehmen. Zum anderen, sagt Nico Dietrich, Intendant des Jungen, ist es „für uns ganz toll, dass wir nicht nur Theaterstücken anbieten, sondern hier geht es darum, sie zu den Menschen zu bringen.“

Deshalb fanden die ersten beiden Workshops auch im Kinderhaus Abraxas und im Kinderhaus Lohmühle statt und nicht im Theater.

Stefan Thom vom Kinderhaus Abraxas ist froh über die besondere Zusammenarbeit. „Wir haben hier in erster Linie Kulturangebote, wie basteln oder spielen, machen also viel im kreativen Bereich, aber mit den Kindern so intensiv Theater zu spielen, das können wir normalerweise nicht leisten.“ Das Kinderhaus wird übrigens von der Stadt Göttingen getragen.

Theaterpädagogin Chawwah Grünberg, die die Workshops anleitet, erklärt, dass sie die Kinder selbst entscheiden lässt, welche Rechte sie besonders interessant finden. Auch die Szenen, die die Jungen und Mädchen schließlich entwickeln, kommen nicht von ihr. Auf besonderes Interesse sei das Recht auf Freizeit und Spiel gestoßen.

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen hat die Kinderhilfsorganisation Unicef in zehn Grundrechten zusammengefasst. Weitere Informationen über Kinderrechte gibt es im Internet. (nix)

www.unicef.de/ueber-uns/unicef-und-kinderrechte

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