Über 2000 neue Lehrerstellen in Niedersachsen geplant

Göttingen. Niedersachsen will in den nächsten beiden Jahren 2160 neue Lehrerstellen an allgemeinbildenden Schulen schaffen.

Damit sollen Vorhaben wie der Ausbau der Ganztagsschulen oder der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung vorangebracht werden, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD). 2017 sollen 1389 neue Stellen entstehen, im Jahr darauf noch einmal 771.

Insgesamt rund 650 Stellen seien für den weiteren Ausbau des inklusiven Unterrichts eingeplant, der bereits in den die ersten acht Schuljahren angeboten wird. Das Sprach- und Integrationsprojekt „Sprint“ für junge Flüchtlinge an berufsbildenden Schulen soll mit zusätzlich 160 Vollzeit-Stellen gestärkt werden, erläuterte die Ministerin. Insgesamt stünden damit 260 Vollzeit-Stellen zur Verfügung.

Außerdem schaffe die Landesregierung dauerhaft rund 500 Vollzeit-Stellen für Sozialarbeiter, hieß es.

Insgesamt liegt der Entwurf des Kultusministerium für 2017 bei 5,85 Millionen Euro. Für 2018 steigt er auf 5,92 Millionen. Seit 2013 seien die jährlichen Bildungsausgaben um mehr als eine Milliarde Euro gestiegen, betonte Heiligenstadt. Allein durch die Einführung einer dritten Kraft in den Krippen für Kinder unter drei Jahren sei der Haushaltsplan bis 2018 stark gewachsen. (mel/epd)

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