Verbesserungen für Kunden: Bahn zeigt jetzt drei Züge an

Multizuganzeige: Damit werden Fahrgäste über nachfolgende Verbindungen an diesem Gleis informiert. Foto: Schlegel

Göttingen. Neue Service-Angebote gibt es am Bahnhof Göttingen. Das berichtet Bahnhofsmanager Marco Schlott.

Richtiges Gleis

Für viele Fahrgäste dürfte eine Neuerung an den Bahnsteigen der Universitäts-Stadt eine echte Verbesserung sein. Sie hetzen zum Bahnsteig, blicken nach oben panisch zur Anzeige, doch der Zug steht gar nicht dran. Meist schießen den Kunden mindestens zwei Fragen durch den Kopf: Ist mein Zug vielleicht schon weg? Und bin ich überhaupt am richtigen Gleis? Mit der neuen Multizuganzeige an den Göttinger Bahnsteigen werden nun genau diese Unsicherheiten aus dem Weg geschafft.

Neue Software

Seit kurzem werden in der Uni-Stadt laut Bahnhofsmanager Marco Schlott insgesamt drei Züge angezeigt – der aktuelle sowie die zwei folgenden, die an diesem Gleis verkehren. Dazu wurde die Software der bisherigen Anzeigen umprogrammiert. Praktisch: Sollte sich einer der Züge verspäten oder sein Gleis geändert werden, so wird dies ebenfalls dort angezeigt.

Bundesweite Initiative

Der neue Service ist Teil einer bundesweiten Initiative der Bahn. Bis Jahresende werden nach und nach alle 120 Fernbahnhöfe mit der neuen Technik ausgestattet.

Thema Schließfächer

Außerdem gibt es ab sofort eine Möglichkeit, Kurzzeit-Schließfächer zu nutzen. Wer für zwei Stunden das Gepäck einschließen möchte, zahlt dafür pauschal zwei Euro – für große und kleine Schließfächer. Für 24 Stunden kosten die Schließfächer weiterhin 3,50 Euro (kleines Fach) beziehungsweise fünf Euro (großes Fach).

Zusammenwachsen

Unterdessen wachsen die beiden Standorte Göttingen und Braunschweig des Bahnhofsmanagements immer mehr zusammen. Seit der Pensionierung von Bahnhofsmanager Detlef Krusche ist jetzt Marco Schlott auch für den südniedersächsischen Bereich zuständig. So waren zum Beispiel anlässlich des Erlebnis-Turnfestes vor einigen Wochen Mitarbeiter aus der Löwenstadt zur Verstärkung in der Uni-Stadt eingesetzt.

Großprojekt abgeschlossen

Außerdem wurde jetzt ein Großprojekt des Göttinger Bahnhofsmanagements abgeschlossen. Die sanierte Empfangshalle des Hildesheimer Hauptbahnhofs wurde am Donnerstag offiziell eingeweiht. Insgesamt zwölf Millionen Euro, drei Millionen Euro mehr als zunächst geplant, hat das Projekt gekostet. Alle Bahnsteige sind dort ähnlich wie in Göttingen barrierefrei über Aufzüge zu erreichen.

Bauarbeiten

Weiterhin wies eine Pressesprecherin der Bahn Gerüchte zurück, wonach weniger ICE-Züge in der Uni-Stadt halten werden. Momentan gebe es lediglich wegen Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Hannover, die Anfang September abgeschlossen sind, Einschränkungen im Fahrplan. Danach fahren die Züge wieder wie gewohnt. Weitere Einschränkungen seien nicht vorgesehen. (bsc)

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