Viel Geld von ProNiedersachsen für Göttinger Forschungsprojekte

Projekte werden gefördert: Auch Vorhaben der Uni Göttingen bekommen finanzielle Unterstützung. Archivfoto: Schmidt-Hagemeyer

Göttingen. Von dem Förderprogramm „ProNiedersachsen“ werden acht Forschungsprojekte aus Göttingen finanziell unterstützt. Insgesamt fördert das Land 15 neue Projekte mit 2,8 Millionen Euro. Acht Göttinger Projekte werden gefördert.

Bereitgestellt wird das Geld für Vorhaben in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie im Bereich Kulturelles Erbe. Diese Förderlinie wurde 2015 erstmals ausgeschrieben, teilt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit. Dami solle die Bedeutung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften für die kulturelle und soziale Entwicklung der Gesellschaft unterstrichen werden, sagt Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic.

Zu den acht geförderten Göttinger Forschungsanträgen gehören auch das Projekt „Refugees@work“ der Uni Göttingen, bei dem es um die Perspektiven der betrieblichen Integration von Flüchtlingen in Niedersachsen geht sowie das Programm „(Un)sichtbare Lebensgeschichten“, ebenfalls von der Uni Göttingen. Dabei sollen Leben, Kultur und Sprache von älteren tauben Menschen dokumentiert und untersucht werden. Die Projekte werden mit 248 000 und 229 000 Euro gefördert.

Außerdem erhält die Göttinger Akademie der Wissenschaften etwa 250 000 Euro für ein auf drei Jahre angelegtes Projekt das sich mit der Geschichte der Göttinger Akademie während der NS-Zeit auseinandersetzt.

Die erstmals ausgeschriebene Förderlinie „Kulturelles Erbe – Sammlungen und Objekte“ diene dazu Kulturschätze in Museen, bedeutende Aktenbestände und Denkmale zu erforschen und zu erschließen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Aus Anträgen zu dieser Förderung wurde das Göttinger Projekt „Wissenschaftliche und historische Erschließung des Herrenhäuser Herbariums in Göttingen“ der Uni Göttingen ausgewählt. Die Sammlung beträgt etwa 15 000 Pflanzenobjekte. Gefördert wird das Vorhaben mit 170 000 Euro.

Die nächste Möglichkeit, einen Antrag zur Förderung über das Programm „ProNiedersachsen“ zu stellen besteht zum 15. Oktober 2017. (chm) Archivfoto: dpa

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