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Millionen für die Universität

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Eindrucksvoller Neubau: Das Kulturwissenschaftliche Zentrum an der Goßlerstraße in Göttingen wurde 2012 eingeweiht. Der Neubau kostete 25 Millionen Euro. Vom Bund kamen zehn Millionen Euro Zuschuss. Foto: Kopietz
Eindrucksvoller Neubau: Das Kulturwissenschaftliche Zentrum an der Goßlerstraße in Göttingen wurde 2012 eingeweiht. Der Neubau kostete 25 Millionen Euro. Vom Bund kamen zehn Millionen Euro Zuschuss. © Foto: Kopietz

Göttingen. Forschungseinrichtungen in Göttingen haben seit 2009 mehr als 113 Millionen Euro projektbezogenes Fördergeld vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten.

Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Projektförderdatenbank des BMBF, die die Göttinger Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer (CDU) und Dr. Lutz Knopek (FDP) vorgenommen haben.

In der Legislaturperiode von 2005 bis 2009 lag dieser Betrag bei 86 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 26,5 Millionen Euro, das sind etwa 30 Prozent.

Das meiste Geld floss in die Georg-August-Universität, die mit der Universitätsmedizin (UMG) 81 Millionen Euro an Projektfördermitteln erhalten hat. Gegenüber der vergangenen Legislaturperiode entspricht dies einem Zuwachs von etwa 23 Millionen Euro oder einer mehr als 40-prozentigen Steigerung.

Ein spektakuläres Bauprojekt, das mit zehn Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert wurde, war das neue Kulturwissenschaftliche Zentrum der Universität, das im Juli 2012 eingeweiht wurde und insgesamt 25 Millionen Euro gekostet hat.

Das Kulturwissenschaftliche Zentrum (KWZ) steht auf dem Platz des Heizkraftwerkes der Alten Medizin. Es beherbergt die meisten Institute und Seminare der Philosophischen Fakultät mit 70 Professuren und 2300 Studenten. Herzstück ist die Bereichsbibliothek, die vorher über die Stadt verteilt war. Hier stehen 650.000 Bände.

Die Max-Planck-Institute in Göttingen erhielten 12,8 Millionen Euro, die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen knapp 1,8 Millionen Euro.

„Das Ergebnis der Auswertung unterstreicht eindrucksvoll die Qualität der Göttinger Forschungseinrichtungen“, teilen Knopek und Fischer mit. Es zeige auch, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung das Versprechen, die Ausgaben für Bildung und Forschung zu steigern, eingehalten habe. Haushaltskonsolidierung und wachstumsfördernde Politik seien kein Widerspruch. Beide lobten zudem den überparteilichen Einsatz aller lokalen Bundestagsabgeordneten für den Bildungs- und Forschungsstandort Göttingen. (tko)

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