Von der Weser an die Leine: Petra Broistedt wird Sozialdezernentin

Neue Dezernentin: Petra Broistedt. Foto: Schröter

Göttingen. Petra Broistedt wird zum 1. Oktober Kultur- und Sozialdezernentin der Stadt Göttingen. Am Freitag folgte der Rat dem Vorschlag von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und votierte bei zwei Gegenstimmen der Linken geschlossen für eine Berufung Broistedts in das Beamtenverhältnis auf Zeit.

Petra Broistedt (51, verheiratet, drei Kinder) ist derzeit noch Kreisrätin für Soziales, Planen und Bauen beim Landkreis Hameln-Pyrmont und unter anderem für die Stabsstelle Migration und Teilhabe zuständig. Zuvor war die Sozialpädagogin Leiterin des Fachdienstes „Besondere soziale Dienste“ bei der Stadt Göttingen sowie Frauenbeauftragte und Persönliche Referentin des Landrats beim Landkreis Holzminden.

„Ich freue mich sehr und danke für das Vertrauen und die breite Zustimmung“, sagte Petra Broistedt. Ihre künftige Aufgabe sehe sie darin, „zwischen Politik und Verwaltung zu vermitteln und mit allen Parteien ins Gespräch zu kommen“. Für sie und ihren Mann sei es seit langem „ein Herzenswunsch“, nach Göttingen zu ziehen – und der gehe jetzt endlich in Erfüllung. „Ich bin ein Mensch, der Herausforderungen, Verantwortung und Vielfalt braucht“, sagte Broistedt. Das alles werde sie hier haben.

Ihre Vorgängerin und Noch-Amtsinhaberin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck lobte die 51-Jährige. „Sie hat das kulturelle und soziale Leben in Göttingen in den letzten drei Jahrzehnten geprägt und ich bin stolz, dass Sie mich zu ihrer Nachfolgerin gewählt haben“, meinte Broistedt, die ihr neues Amt am 1. Oktober antreten wird. (per)

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