Stadt Göttingen investierte 360.000 Euro in den Umbau im Erdgeschoss des Neuen Rathauses

Willkommen in der neuen Meldehalle

Einweihung der neuen Meldehalle: Unser Foto zeigt (von links) Joachim Rogge, Fachdienstleiter Einwohner-Angelegenheiten, Christian Hampe, Koordinator Einwohner-Angelegenheiten, Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und Dezernent Siegfried Lieske. Foto: Schlegel

Göttingen. Ab sofort können die Einwohner wieder die Meldehalle im Neuen Rathaus in Göttingen benutzen. Seit Oktober war der Raum im Erdgeschoss umgestaltet worden. Jetzt steht die Halle mit modernisierter Technik wieder zur Verfügung.

Um die Wartezeiten zu verkürzen, können die Besucher Ziffern an einem Automaten ziehen. Dabei kann man an einem Bildschirm die gewünschte Dienstleistung, zum Beispiel Anmeldung oder Ausstellung eines Ausweises, auswählen. Außerdem steht gleich neben der neuen Wartezone ein Gerät zur Verfügung, an dem Passbild und Fingerabdrücke angefertigt werden können. Vorteil: Mit zwei Euro ist das Fotos deutlich günstiger als an den üblichen Sofortbild-Automaten.

400 Kunden täglich

360.000 Euro hat die Stadt in den Umbau investiert. Etwa 250.000 Euro flossen allein in eine neue Lüftungsanlage. Hintergrund: Früher war es oft zu zugig in der alten Meldehalle. Die Folge war eine erhöhte Krankheitsquote bei den Mitarbeitern, die täglich etwa 400 Kunden betreuen. Pro Monat werden beim Fachdienst Einwohnerangelegenheiten etwa 1500 Pässe und Personalausweise beantragt. Für die Übergangszeit seit Oktober war die Meldestelle in der früheren Voigt-Realschule an der Bürgerstraße untergebracht. Mit der Eröffnung der umgebauten Meldehalle wurden gleichzeitig neue Computerprogramme fürs Meldewesen in Betrieb genommen. Die Meldehalle am Hiroshimaplatz ist montags und dienstags von 8 bis 15 Uhr, mittwochs von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 18.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. (bsc)

Götti
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Sehr geehrter Herr Mike_hanssen,
es ist doch immer wieder schön, solch qualifizierte Kommentare von Außenstehenden zu lesen. Sitzen sie bis zu 40 Stunden in der Woche in einer Halle, wo man nicht eben mal die Tür zu machen kann, weil schlichtweg die Tür zum zumachen fehlt? Sitzen sie im Sommer bis zu 40 Stunden in einer überfüllten, viel zu heißen Einwohnermeldehalle und versuchen, den Tag ohne Kopfschmerzen zu überstehen, weil es viel zu warm und stickig ist? Ich denke nicht. Also sparen sie sich Ihren Kommentar, dass das Geld sinnlos verpulvert wurde. Die Stadt Göttingen hat gegenüber ihren Mitarbeitern eine Sorgfaltspflicht.
Aber so kennt man den stets nur am kritisierenden Bürger. Wird nichts gemacht, wird gemeckert, weil man einmal in einer 30 Grad heißen Meldehalle an einem Sommertag seinen Personalausweis verlängern muss "Das ist ja unzumutbar für die wartenden Bürger!". Wird etwas dagegen getan, hier in Form einer funktionierenden Lüftungsanlage, ist es auch nicht recht " Wenn es zieht - einfach mal die Tür zu machen, hilft auch sehr gut gegen die wirklich krank machenden Faktoren, wie z.B. "dringend" benötigte Bereicherer".

mike_hanssen
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Das war bestimmt keine angeneme Aufgabe für unseren "Stadtfürsten", diese unsinnigen Kosten zu repräsentieren. 360.000€ für den Umbau, davon alleine 70% für eine Lüftungsanlage, glaubt jetzt wirklich einer das Heinz und Hilde sich nicht weniger krank melden werden. Wenn es zieht - einfach mal die Tür zu machen, hilft auch sehr gut gegen die wirklich krank machenden Faktoren, wie z.B. "dringend" benötigte Bereicherer.

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