Zeit für mehr Solidarität: DGB lädt zu Kundgebung nach Göttingen ein

Kundgebung zum 1. Mai: Wie hier im vergangenen Jahr werden sich wieder Gewerkschaftsanhänger und Gäste vor dem Alten Rathaus treffen. Foto: Kopietz

Göttingen. Unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“ lädt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für Sonntag, 1. Mai, zur traditionellen Maikundgebung nach Göttingen ein.

Beginn um 11.30 Uhr vor dem Alten Rathaus. Mairedner ist Dr. Dierk Hirschel, Bereichsleiter Wirtschaftspolitik im Verdi-Bundesvorstand. Außerdem gibt es Redebeiträge der Gewerkschaften. Zum Maifest spielt die Band Micula and Friends. Zuvor ist ein Demonstrationszug geplant. Er setzt sich um 10.30 Uhr am Platz der Synagoge in Bewegung.

Der DGB stellt zum Tag der Arbeit diesmal die Solidarität zwischen arbeitenden Menschen, Generationen, Starken und Schwachen, Bundesbürgern und Flüchtlingen als notwendiges Gegenprogramm zu Lohndumping, sozialen Kürzungen, Ausgrenzung und Hass in den Mittelpunkt.

„Die Einhaltung von Tarifverträgen und des gesetzlichen Mindestlohns sind wesentliche Voraussetzungen um bundesdeutsche wie auch mobile Arbeitnehmer sowie Geflüchtete zu schützen“, sagt Lothar Hanisch, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Göttingen. Aus seiner Sicht ist ein Irrweg, gerade die Geflüchteten zeitweise oder dauerhaft von Regulierungen und Mindeststandards am Arbeitsmarkt auszunehmen.

Solidarität zeigen will die auch Gewerkschaftsjugend mit einem „Refugees Welcome“-Festival. Es beginnt am Samstag, 30. April, um 16 Uhr hinter dem Blauen Turm am Zentral-Campus der Universität. Das kostenlose Musik-Programm läuft bis 24 Uhr. (bsc)

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