Einmaleins des Brandschutzes gelernt

Aufbau und Besteigen einer Steckleiter: Lea Henneking auf der Leiter, links Timo Brekerbohn, rechts Christoph Kleineniggenkemper.

Dransfeld/Adelebsen. 18 Frauen und Männer aus der Samtgemeinde Dransfeld und Adelebsen absolvierten mit Erfolg den ersten Teil der Feuerwehr-Ausbildung, die Truppmann-Ausbildung.

Es sind Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufstätige: 18 Männer und Frauen aus dem Flecken Adelebsen und der Samtgemeinde Dransfeld im Alter zwischen 16 und 48 Jahren wollen ehrenamtliche Brandschützer werden.

Die angehenden Feuerwehrleute absolvierten in Dransfeld die Truppmannausbildung Teil 1, die in diesem Jahr wieder gemeinsam mit Adelebsen stattfindet, berichtet Matthias Freter von der Feuerwehr der Samtgemeinde Dransfeld.

Fünf „Quereinsteiger“

Fünf Teilnehmer aus dem Flecken Adelebsen, davon drei sogenannte Quereinsteiger, und 13 Teilnehmer aus der Samtgemeinde Dransfeld, davon fünf „Quereinsteiger“ lernten in 70 Unterrichtsstunden das kleine Einmaleins der grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz sowie in der Ersten Hilfe.

„In der Samtgemeinde Dransfeld ist man besonders stolz auf den Nachwuchs, der seit Jahren kontinuierlich aus den Jugendfeuerwehren in den aktiven Dienst wechselt“, so Gemeindebrandmeister Karsten Beuermann.

Adelebsens Gemeindebrandmeister Thomas Wille freut sich, dass es in diesem Jahr gelungen ist, so viele Quereinsteiger für die Feuerwehr zu gewinnen. Insbesondere auch, dass sich einige ältere dazu bereit erklärt haben und nochmal so viel neues lernen wollen.

Umfangreiches Wissen

Aufgaben und Träger der Feuerwehren, Rechte und Pflichten, Verhalten bei Gefahren, Brandklassen, Löschmittel, Löschwirkung, aber auch Fahrzeug- und Gerätekunde, Rettungsmaßnahmen, Unfallverhütung, Aufgabenverteilungen innerhalb der Einheiten sowie Knoten und Stiche sind nur einige Stichworte von dem umfangreichen Wissen, das sich die Teilnehmer aneignen müssen.

Für die Teilnehmer, die schon bei Kinder- und Jugendfeuerwehr die Grundlagen vermittelt bekamen, waren die Begriffe zwar nicht neu.

Aber wenn das Feuer vor einem echt, die mit Wasser gefüllten Schläuche schwer und man mit den bislang an Holzbalken geübten Knoten beim Selbstretten den Boden unter den Füßen verliert, merkt man doch einen gewaltigen Unterschied und den ernsten Hintergrund.Alle Teilnehmer haben bestanden, berichtet Matthias Freter. Sie werden in den kommenden zwei Jahren in ihren Ortsfeuerwehren mindestens weitere 80 Stunden Ausbildung, darunter eventuell auch schon den Sprechfunker- oder Atemschutzgeräteträgerlehrgang, erhalten und damit ihre Truppmannausbildung abschließen. Die Ausbildung fand seit Anfang Januar an jedem Wochenende freitags, samstags und sonntags statt und schloss voriges Wochenende mit einer mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfung. Ausbildungsleiter war der stellvertretende Gemeindebrandmeister Holger Kamm aus Bühren. Das Ausbilderteam bestand aus Martin Meyer, Björn Trapenau, Stefan Kasusch und Martin Freerk aus dem Flecken Adelebsen sowie Carsten Degenhardt, Marc Hertrich und Peer-Alexander Köhler aus der Samtgemeinde Dransfeld.

(red/kri)

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