Orientierungsritt an Himmelfahrt in Staufenberg

Vor welchem Tier fürchtete sich Napoleon? Sandra Eisenacher (mitte) und Sandra Bianucci (rechts) mussten sich den Fragen von Kim Stöbener stellen. Fotos:  Kuri

Staufenberg. Beim Mystik-Orientierungsritt gingen an Himmelfahrt 46 phantasievoll verkleidete Reiter mit ihren Ponys und Pferden an den Start.

Sie waren zwischen Sichelnstein, Benterode und Nienhagen unterwegs. Hatten sich Reiter und Pferd verkleidet, gab es schon mal den ersten Punkt.

Doch so leicht blieben die zu bewältigenden Aufgaben nicht. Unter Aufsicht legten die Paare eine Strecke im Galopp zurück. Zusätzlich mussten sich die Teilnehmer zehn Begriffe aus einem Mystik-Telefonbuch merken und der Reihe nach aufzählen - beginnend bei Minotaurus und endend bei Hippokamp.

Viele Fragen

Erwachsene und Kinder bekamen Fragen nach unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gestellt. Dabei ging es nicht nur um tierisches Wissen, sondern auch Allgemeinwissen wurde abgefragt: Was ist ein Paso Doble oder woraus besteht ein Diamant? Mit verbundenen Augen mussten fünf unterschiedliche Trensengebisse erkannt werden.

Geritten wurde etwa 15 Kilometer nach Karte. Einem Paar hatte der Wind einen bösen Streich gespielt und trug die Karte auf Nimmerwiedersehen in die Lüfte. Glücklicherweise gab es am Ziel noch sechs Aufgaben vor Publikum zu bewältigen, bei dem auch die Unglücksraben punkten konnten. Hier war Gelassenheit und Vertrauen von Pferd und Reiter gefragt.

Zu den schwierigsten Herausforderungen gehörte das Rückwärtsreiten durch ein mit Stangen gelegtes Z. Das Pferd sieht nicht, wo es hintritt und vertraut im Idealfall vollständig auf die Anweisung seines Reiters.

In einer weiteren Anforderung musste das Pferd überzeugt werden, frei stehen zu bleiben, wenn sich der Reiter mit einer vermeintlichen Karotte entfernt.

Das Befördern eines Mohrenkopfs in Mund oder Gesicht des Reitpartners in der Geschwindigkeit Trab brachte viele Lacher bei Reitern und dem Publikum.

Am Ende siegten Inga Ott und Tatjana Dräger mit 84,5 Punkten, vor Nina Brader und Susanne Birgisson mit 79,5 Punkten sowie Martina und Jennifer Heinze mit 72 Punkten. Eine Stallplakette und einen Trostpreis nahm jeder Teilnehmer mit nach Hause.

Die Gäste und Vereinsmitglieder des Reit- und Fahrverein Kaufunger Wald waren sehr erfreut über die große Resonanz und gut gelaunten Reiter. Breitensportbeauftragte des Vereins Susanne Derfin hatte die Strecke und die Spiele zusammengestellt. (zsk)

Orientierungsritt an Himmelfahrt in Staufenberg

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