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Feuerwehr fehlte Löschwasser: Großübung deckte schwere Mängel auf

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Landwehrhagen. In Landwehrhagen gibt es ein grundlegendes Problem mit dem Löschwasser. Der Wasserdruck aus dem öffentlichen Trinkwasserversorgungsnetz reicht im Bereich des Versorgungszentrums an der Hannoverschen Straße am Ortsrand nicht aus, um der Feuerwehr ausreichend Wasser zur Verfügung zu stellen.

Das ist das Ergebnis einer Großübung vor einigen Tagen auf dem Gelände eines Einkaufs- und Getränkemarktes.

Staufenbergs Gemeindebrandmeister Stefan Kuhn sprach gegenüber unserer Zeitung von einem schwerwiegenden Problem, das so vorher nicht bekannt gewesen sei. „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Nach etwa fünfzehn Minuten habe der Löschangriff für einige Minuten einstellt werden müssen, bis wieder genügend Druck vorhanden gewesen sei.

Um bei einem wirklichen Brand auf dem Gelände des Nahversorgungszentrums gewappnet zu sein – außer dem Lebensmittelmarkt steht dort eine Apotheke und eine Drogerie – sei in Absprache mit Gemeindebürgermeister Volker Zimmermann daraufhin sofort der Alarmplan geändert worden. Im Ernstfall würden nun sofort zusätzliche Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr aus Hann. Münden und der Berufsfeuerwehr aus Kassel alarmiert. Damit könnten 20.000 bis 25.000 Liter Wasser an den Brandherd herangebracht werden.

Knut Hanko, stellvertretender Technischer Leiter des Wasserverbandes Peine, der für die Trinkwasserversorgung und auch für eine Grundsicherung beim Löschwasser zuständig ist, sagte gegenüber unserer Zeitung, das eine Panne wie bei der Übung nicht hätte auftreten dürfen. Jetzt werde die Ursache geklärt und in Absprache mit der Gemeinde nach einer Lösung gesucht. Zimmermann betonte, dass der Brandschutz durch den neuen Alarmplan gesichert sei, aber das Problem rasch gelöst werden müsse.

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