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Gesundheitsminister Rösler auf Visite im Nephrologischen Zentrum

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In der Dialysestation: Dr. Volker Kliem (vorn links) informierte Gesundheitsminister Rösler über die Arbeit im NZN. Hier mit FDP-Bundestagsabgeordnetem Dr. Lutz Knopek (hinten rechts) am Bett von Patient Bernd Hoffrichter. Foto: Sangerhausen

Hann. Münden. Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler besuchte am Freitag, 4. Februar, das Nephrologische Zentrum Niedersachsen (NZN) in Hann. Münden. Er informierte sich dort über das Gesundheitszentrum am Vogelsang, das ganzheitlich und sektorübergreifend arbeitet.

Darauf aufmerksam geworden war er am Tag der Organtransplantation in Hannover voriges Jahr: Am Stand des NZN hatte Volker Behncke Geschäftsführer der Trägergesellschaft Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste, den Minister kurzerhand angesprochen und eingeladen.

Themen beim Informationsgepräch am Freitag waren unter anderem Gesundheitsreform und die medizinische Versorgung vor allem in ländlichen Regionen. Die nämlich, so Behncke, sei von der Politik bisher zuwenig berücksichtigt worden. Gesundheitszentren und Netzwerke seien wichtig, um Wege und Wartezeiten zu verkürzen, sagten Behncke und Dr. Volker Kliem, Leitender Arzt der Klinik und des Transplantationsszentrums.

Auch die Organspende sprach Rösler kurz an. Die müsse als Daueraufgabe eigentlich viel öfter ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden, sagte er.

Derzeit müsse, wer auf eine Niere wartet, fünf Jahre Geduld haben, skizzierte es Dr. Kliem. Der Anteil der Lebendsspenden betrage am NZN 15 bis 20 Prozent. Das NZN belegt mit mehr als 100 Nierentransplantationen pro Jahr bundesweit den vierten Platz. (tns)

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