Hochwasser kein Problem für neue Löwenbrücke

Kein Grund zur Besorgnis: Auch wenn nach den Regenfällen der vergangenen Tage das Wasser zum Teil schon an die Brücke heranreicht, bedeutet dies keine Gefahr. Foto: Maaß

Hann. Münden. Die neue Löwenbrücke in Hann. Münden ist bei Hochwasser standfester als das alte Bauwerk. Darauf hat jetzt Diplom Ingenieur Christoph Streck hingewiesen.

Er hat die neue Brücke im Auftrag der Stadt geplant.

Mündener hatten sich in Sozialen Netzwerken besorgt gezeigt, weil das Wasser der Fulda nach den Regenfällen der letzten Tage auf der Tanzwerderseite bereits fast bis an die Unterkante des Bauwerks heranreicht. Die Brückenkonstruktion liegt etwas tiefer als die alte Löwenbrücke.

Das Bauwerk sei vom Material und der Konstruktion her so gebaut, dass ihm Wassermassen nichts anhaben könnten, so Streck. Es ruhe fest auf Betonsäulen, die tief im Fels verankert seien.

Die Fahrbahn der Brücke liege auf dem Niveau der Kasseler Schlagd und der Tanzwerderstraße. Natürlich könne die Brücke bei entsprechendem Hochwasser auch überflutet werden, aber dann stünden auch die Kasseler Schlagd, der Tanzwerder und der Campingplatz unter Wasser. Er wies darauf hin, dass die gesamte Altstadt von Hann. Münden im Hochwassergebiet liege und überschwemmt werden könne. Wirklich hochwassersicher und entsprechend hoch gebaut seien in Hann. Münden nur die Pionierbrücke über der Fulda und die Weserbrücke der Bundesstraße 80.

Zur Debatte, ob die alte Löwenbrücke, die noch nicht abgerissen ist, aus Gründen des Hochwasserschutzes gebraucht werde, sagte Streck klar Nein. Sie erfülle keine Funktion. (ems)

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