Kinderpornographie: Landgericht mildert Mündener Urteil ab

Hann. Münden/Göttingen. Weil er über 550 verbotene Bilddateien aus dem Internet heruntergeladen hatte, musste sich ein 43-Jähriger vor Gericht verantworten.

Das Landgericht Göttingen hat jetzt ein Urteil des Mündener Amtsgerichts gegen einen 43-jährigen Mann aus dem Altkreis Münden wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Schriften abgemildert.

Während das Amtsgericht den Mann zu einer sechsmonatigen Haftsstrafe auf zwei Jahre zur Bewährung und zur Zahlung von 2400 Euro an eine Familienberatungsstelle verurteilt hatte, beließ es das Landgericht als Berufungsinstanz bei einer Geldstrafe. Nach Angaben von Sprecherin Cornelia Marahrens verurteilte das Landgericht den 43-Jährigen zu 60 Tagessätzen von jeweils 50 Euro.

Der ledige kaufmännische Angestellte hatte gestanden, aus dem Internet über 550 verbotene Dateien mit Bildern heruntergeladen zu haben, auf denen Kinder und Jugendliche bei sexuellen Handlungen zu sehen sind. Allerdings habe er nicht bewusst danach gesucht, sondern in Kauf genommen, diese Dateien auf der Suche nach „normalen pornographischen Bildern“, die erlaubt sind, mit abgespeichert zu haben.(ems)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.