Konjunktur ist auf Wachstumskurs

Im Bauhandwerk ist das Wachstum schon angekommen: Viele Betriebe seien bereits mit einem Überhang an Aufträgen ins neue Jahr gegangen, sagt Kreishandwerksmeister Südniedersachsen und Obermeister der Bauinnung, Christian Frölich. Archivfoto: dpa

Landkreis Göttingen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover, das Handwerk und die Arbeitsagentur bescheinigen der Wirtschaft eine positive Entwicklung.

Stabil auf hohem Nieveau: Das bescheinigt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover der Wirtschaft in Niedersachsen für das letzte Quartal 2015. Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern hatten 1700 Unternehmen befragt.

90 Prozent davon schätzten zum Jahreswechsel ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder zumindest befriedigend ein, heißt es im Bericht weiter.

Dieses Bild spiegelt sich auch in der Statistik der Agentur für Arbeit Göttingen wider: 1189 neue Stellen wurden im Altkreis Münden im vergangenen Jahr gemeldet, das waren 11,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im gesamten Agenturbezirk, der die Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode umfasst, gingen 13 564 neue Stellen ein, das waren 13,5 Prozent mehr als noch 2014.

Aufgrund einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, das zur Bundesagentur für Arbeit gehört, rechne man mit einem Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Höhe von etwa 1,5 Prozent im Agenturbezirk, berichtet Pressesprecherin Christine Gudd: „Wir gehen davon aus, dass es insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen einen Stellenaufwuchs geben wird, ebenso im Bereich Forschung und Entwicklung, Gastgewerbe, Lagerei, Post und Kurierdienste und im Verkehrsbereich sowie Wach- und Sicherheitsdiensten.“

Im Bauhandwerk ist das Wachstum schon angekommen: Viele Betriebe seien bereits mit einem Überhang an Aufträgen ins neue Jahr gegangen, sagt Kreishandwerksmeister Südniedersachsen und Obermeister der Bauinnung, Christian Frölich. Er selbst sei fürs erste halbe Jahr ausgebucht.

Frölich rechnet in diesem Jahr „ganz klar mit Impulsen für den Wohnungsbau“. Auch die Bautätigkeit für Flüchtlingsunterkünfte - Umbau oder Neubau - mache sich bemerkbar, das sei wie ein Konjunkturprogramm für den Kreis.

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